Buch "Endlich Single": Wie man seinen Partner los wird
Statt eine Beziehung zu retten, sollte man sich trennen, fordert Robert Macia. Im Gespräch erklärt der Autor von "Endlich Single!", warum es uns ohne Partner besser geht.

ZEIT ONLINE: Sind Sie tatsächlich ein so überzeugter Single?
Robert Macia: Ein militanter Single sogar! Sonst hätte ich dieses Buch nicht geschrieben. Es ist ein klares Manifest gegen feste Beziehungen .
ZEIT ONLINE: Es ist ihnen also ernst damit.
Macia: Das Buch ist natürlich mit einem Augenzwinkern geschrieben. Wir beschreiben die Nachteile von Beziehungen auf humorvolle Weise. Aber ihre Schwächen sind nun mal Tatsache, denn leider muss man immer wieder feststellen, dass es mehr gescheiterte als glückliche Beziehungen gibt.
ZEIT ONLINE: Deswegen haben Sie eine Methode entwickelt, wie man seinen Partner los wird.

Robert Macia wurde 1959 in Paris geboren. Der Autor und Lektor schrieb etliche Stücke für Theater und Fernsehen. Mit seinem Co-Autor Julien Péluchon verfasste er Endlich Single! Paare aller Länder, sprengt Eure Ketten!, erschienen im Juli 2011 bei Sanssouci. Macia ist Single und hat drei Kinder.
Macia: Richtig. Endlich Single ! ist gewissermaßen ein Ratgeber. Genau wie bei einem Buch, das einem helfen soll, mit dem Rauchen aufzuhören. Im ersten Abschnitt geht es darum herauszufinden, ob es auch der richtige Moment ist, sich von seinem Partner zu trennen. Wenn der Leser sich einmal entschieden hat, begleiten wir ihn in seinem Trennungsprozess, geben Tipps und warnen vor Fallen.
ZEIT ONLINE: Im Untertitel heißt es: "Paare aller Länder sprengt Eure Ketten!". Wie sprengt man denn erfolgreich?
Macia: Es ist wie beim Rauchen. Wenn man Lust auf eine Zigarette hat, sollte man stattdessen lieber ein Glas Wasser trinken. Wenn man im Begriff ist, sich wieder in den Partner zu verlieben, sollte man also lieber ein Glas Wasser trinken. (lacht) Aber man kann das Ganze natürlich auch in umgekehrter Form lesen und damit unter Umständen seine Beziehung retten. Man muss einfach genau das Gegenteil von dem tun, was in unserem Buch steht.
ZEIT ONLINE: Dem Alltag als Paar können Sie so gar nichts Positives abgewinnen?
Macia: Na ja, ich bin auch älter und sanftmütiger geworden, es berührt mich schon, wenn ich Verliebte schmusend auf einer Bank sehe. Aber ich kann eben nicht umhin mir vorzustellen, was vermutlich bald aus ihnen werden wird. Nach drei Monaten beginnt der Verfall.
ZEIT ONLINE: Ist die Zweierbeziehung in Ihren Augen ein veraltetes Konzept?
Macia: Vielleicht nicht veraltet, aber eben meist von Misserfolg gekrönt. Es gibt die glückliche Phase des Kennenlernens, die ist sehr angenehm, keine Frage. Aber darüber vergisst man, was statistisch gesehen viel häufiger ist: nämlich dass sich die Hälfte aller Paare wieder scheiden lässt.
ZEIT ONLINE: Warum scheitern heute so viele Beziehungen?
Macia: Es gibt viele Gründe: eine neue Bekanntschaft, die Geburt des ersten Kindes, das die Partnerschaft aus dem Gleichgewicht bringt, oder einfach nur Ermüdung. Auf Dauer geht nun mal der Zauber des Neuen verloren, man gibt sich weniger Mühe und lässt auf einmal seine schmutzigen Socken und Unterhosen auf dem Boden liegen.
ZEIT ONLINE: In Frankreich ist das Buch bereits Anfang 2010 erschienen. Wie waren dort die Reaktionen?
Macia: Vor allem Frauen haben sich in dem Buch wiedererkannt. Offenbar leiden mehr Frauen unter unglücklichen Beziehungen als Männer.
ZEIT ONLINE: Woran liegt das?
Macia: Ich glaube, es ist eine Frage der Kräfteverteilung. Frauen müssen sich nach wie vor mehr mit alltäglichen Dingen herumschlagen. Die Jungs setzen sich dagegen nach der ersten rosaroten Phase ziemlich bald vor den Fernseher, um Fußball zu gucken.







"Das beste Mittel ist meiner Meinung nach, nicht ständig zusammen zu leben."
Mein Reden. Leider wird es sehr oft als bindungsunfähig und unverbindlich angesehen. Ich bin inzwischen insoweit geheilt, dass ich mir zwar sehr wohl eine Beziehung vorstellen kann, aber kein dauerhaftes Zusammenleben mehr. Es funktioniert bei mir einfach nicht. Was spricht gegen getrennte Wohnungen?
Mir wurde immer Unverbindlichkeit unterstellt, weil ich meine Wohnung behalten wollte, dabei war ich es, der so die Beziehung am Leben erhalten wollte. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen (RIP!).
...alles aber dafür. Das sage ich als Mann, der absolut in der Lage ist, seinen Haushalt trotz (anspruchs-)voller Berufstätigkeit allein zu führen. Ich habe allerdings noch nie! eine Frau kennengelernt, die dies als Dauerzustand akzeptiert hätte, die leider manchmal schmerzliche Folge: Trennung.
Dem kann ich nur beipflichten ! Ich selbst führe seit 2 1/2 Jahren eine Wochenendbeziehung und kann das nur bestätigen : Das Leben ist schön !!
...alles aber dafür. Das sage ich als Mann, der absolut in der Lage ist, seinen Haushalt trotz (anspruchs-)voller Berufstätigkeit allein zu führen. Ich habe allerdings noch nie! eine Frau kennengelernt, die dies als Dauerzustand akzeptiert hätte, die leider manchmal schmerzliche Folge: Trennung.
Dem kann ich nur beipflichten ! Ich selbst führe seit 2 1/2 Jahren eine Wochenendbeziehung und kann das nur bestätigen : Das Leben ist schön !!
ein Buch / Ratgeber was die Welt nicht braucht.
Ich möchte nicht allein Leben müssen.
...ich auch nicht.
Persönliche Erfahrungen sollte jeder selber machen. Schön das der Autor gerne Single ist, aber Single ist er nur deshalb gerne weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Einem Kind kann man auch 1000 mal sagen, das Feuer heiß ist, deshalb wird es trotzdem irgendwann versuchen wie das so ist.
Daher halte ich solche "Weisheiten" in Büchern für überflüssig. Aber es läßt sich damit Geld verdienen, das ist der Punkt. Es gibt viele unglückliche Menschen, die kaufen das dann und es fällt Ihnen "dann wie Schuppen aus den Haaren": Stimmt, das Buch hat so recht.
Naja, jedem das seine.
"2. Und wieder...
ein Buch / Ratgeber was die Welt nicht braucht.
Ich möchte nicht allein Leben müssen."
Erstens müssen Sie gar nichts, zweitens sollten Sie es den Menschen überlassen, die so einen Ratgeber lesen wollen oder eben auch nicht. Wieso fühlen sich manche Menschen immer verpflichtet, ihren Lebensstil und ihre Lebenseinstellung jedem aufpfropfen zu müssen? Ratgeber sind für die, die offen für das jeweilige Thema sind. Sei es, aufgrund eigener Erfahrungen, sei es, um nach neuen Wegen zu suchen.
Im Übrigen gilt aus meiner Lebenserfahrung, wer nicht mit sich alleine glücklich und zufrieden sein kann, kann dies meist auch zusammen nicht.
Sehr erheiternd Ihr Kommentar:
Weil "ICH" nicht alleine leben will, braucht "Die Welt" das Buch nicht.
Und wer nicht meiner Meinung ist, hat Unrecht :-)
... Ach, die Welt kann so schön einfach sein.
...ich auch nicht.
Persönliche Erfahrungen sollte jeder selber machen. Schön das der Autor gerne Single ist, aber Single ist er nur deshalb gerne weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Einem Kind kann man auch 1000 mal sagen, das Feuer heiß ist, deshalb wird es trotzdem irgendwann versuchen wie das so ist.
Daher halte ich solche "Weisheiten" in Büchern für überflüssig. Aber es läßt sich damit Geld verdienen, das ist der Punkt. Es gibt viele unglückliche Menschen, die kaufen das dann und es fällt Ihnen "dann wie Schuppen aus den Haaren": Stimmt, das Buch hat so recht.
Naja, jedem das seine.
"2. Und wieder...
ein Buch / Ratgeber was die Welt nicht braucht.
Ich möchte nicht allein Leben müssen."
Erstens müssen Sie gar nichts, zweitens sollten Sie es den Menschen überlassen, die so einen Ratgeber lesen wollen oder eben auch nicht. Wieso fühlen sich manche Menschen immer verpflichtet, ihren Lebensstil und ihre Lebenseinstellung jedem aufpfropfen zu müssen? Ratgeber sind für die, die offen für das jeweilige Thema sind. Sei es, aufgrund eigener Erfahrungen, sei es, um nach neuen Wegen zu suchen.
Im Übrigen gilt aus meiner Lebenserfahrung, wer nicht mit sich alleine glücklich und zufrieden sein kann, kann dies meist auch zusammen nicht.
Sehr erheiternd Ihr Kommentar:
Weil "ICH" nicht alleine leben will, braucht "Die Welt" das Buch nicht.
Und wer nicht meiner Meinung ist, hat Unrecht :-)
... Ach, die Welt kann so schön einfach sein.
...ich auch nicht.
Persönliche Erfahrungen sollte jeder selber machen. Schön das der Autor gerne Single ist, aber Single ist er nur deshalb gerne weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Einem Kind kann man auch 1000 mal sagen, das Feuer heiß ist, deshalb wird es trotzdem irgendwann versuchen wie das so ist.
Daher halte ich solche "Weisheiten" in Büchern für überflüssig. Aber es läßt sich damit Geld verdienen, das ist der Punkt. Es gibt viele unglückliche Menschen, die kaufen das dann und es fällt Ihnen "dann wie Schuppen aus den Haaren": Stimmt, das Buch hat so recht.
Naja, jedem das seine.
"2. Und wieder...
ein Buch / Ratgeber was die Welt nicht braucht.
Ich möchte nicht allein Leben müssen."
Erstens müssen Sie gar nichts, zweitens sollten Sie es den Menschen überlassen, die so einen Ratgeber lesen wollen oder eben auch nicht. Wieso fühlen sich manche Menschen immer verpflichtet, ihren Lebensstil und ihre Lebenseinstellung jedem aufpfropfen zu müssen? Ratgeber sind für die, die offen für das jeweilige Thema sind. Sei es, aufgrund eigener Erfahrungen, sei es, um nach neuen Wegen zu suchen.
Im Übrigen gilt aus meiner Lebenserfahrung, wer nicht mit sich alleine glücklich und zufrieden sein kann, kann dies meist auch zusammen nicht.
Wenn ich zwei Menschen über Beziehungen und deren Erfolge und Misserfolge befrage, da kommen selten die gleichen Geschichten heraus. Geld werde ich für eine einzige dieser Geschichten nicht ausgeben.
@Infamia: Es spricht genauso viel gegen getrennte Wohnungen wie gegen eine gemeinsame. Jede Beziehung muss Erfahrungen sammeln. Mal in getrennten Wohnungen, mal in gemeinsamen, mal in getrennten Betten usw. usw. Nur dann weiß man, wie eine Beziehung für einen selbst UND den Partner am besten ist.
Wenn man Angst hat, seine Beziehung in verschiedenen Hinsichten zu testen, dann landet man wohl bei diesen Buch.
Sehr erheiternd Ihr Kommentar:
Weil "ICH" nicht alleine leben will, braucht "Die Welt" das Buch nicht.
Und wer nicht meiner Meinung ist, hat Unrecht :-)
... Ach, die Welt kann so schön einfach sein.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/wg
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/wg
...alles aber dafür. Das sage ich als Mann, der absolut in der Lage ist, seinen Haushalt trotz (anspruchs-)voller Berufstätigkeit allein zu führen. Ich habe allerdings noch nie! eine Frau kennengelernt, die dies als Dauerzustand akzeptiert hätte, die leider manchmal schmerzliche Folge: Trennung.
Macia ist arm dran. Weil er das Konfliktpotenzial von Trennungen scheut will er keine Beziehung mehr. Das ist so pubertär. (Ich werde mich nie wieder verlieben, buhuhu!)
Zum Einen kann er sich diesen Standpunkt nur leisten, weil er schon einige gescheiterte Beziehungen hinter sich hat, die ihm ein familiäres Sicherheitsnetz ermöglichten. Ein 20 Jähriger ohne Kinder wird das mit der Einsamkeit sicher anders beurteilen.
Zum Anderen können Beziehungen nun mal weh tun. Wer sich nicht für Schmerz öffnet empfindet auch wenig Freude. Langweilig.
Er hat immerhin einige, also merere gescheiterte Beziehungen gehabt, d.h. verfügt über eine beträchtliche eigene, persönliche Erfahrung. Und es ist ganz und gar nicht nicht pubertär, daraus den einen, seinen eigenen Schluss gezogen zu haben. Sondern nur sein recht.
Wie Sie das finden ist belanglos.
Immerhin haben Sie einen wichtigen Grund für viele Beziehungen klar genannt: Sicherheit. Und das sagt schon einiges.
Er hat immerhin einige, also merere gescheiterte Beziehungen gehabt, d.h. verfügt über eine beträchtliche eigene, persönliche Erfahrung. Und es ist ganz und gar nicht nicht pubertär, daraus den einen, seinen eigenen Schluss gezogen zu haben. Sondern nur sein recht.
Wie Sie das finden ist belanglos.
Immerhin haben Sie einen wichtigen Grund für viele Beziehungen klar genannt: Sicherheit. Und das sagt schon einiges.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren