Zu schüchtern, um Frauen anzusprechen, blieb Leser Mike-Uwe Bauer auch als Erwachsener noch lange Jungfrau. Seine Unerfahrenheit wurde ihm als Schwäche ausgelegt.
Neulich las ich den Leserartikel einer Frau, die mit 33 Jahren noch nie Sex hatte. Das erinnerte mich an meine eigene Geschichte.
Als Teenager war ich schüchtern und verschlossen. Nach und nach sammelten meine Freunde ersten Erfahrungen mit Frauen, nur ich blieb allein. Während meiner Ausbildung fiel es mir endlich etwas leichter, auf Kollegen und Mitschüler zuzugehen, sogar mit Frauen hatte ich Kontakt. Aber sie alle hatten bereits einen festen Freund.
Mit 23 Jahren lag ich im Bett meiner Studentenbude und weinte heimlich. Ich fühlte mich wie der einzige Mensch, dem es niemals gelingen würde, seine Hemmungen zu überwinden, eine Freundin zu finden und Sex zu haben.
Mit 28 begann mein Berufsleben, ich zog endgültig von zu Hause aus. Durch Arbeit und Reisen wurde ich immer offener. Doch auch im Urlaub klappte es nicht mit den Frauen. Ich wurde immer verzweifelter und phantasieloser. Schließlich griff ich zum Telefonhörer und wählte 0190er-Nummern – mit erheblichen finanziellen Folgen.
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© BeneA / photocase.com
Ich versuchte über Zeitungsanzeigen und im Internet mein Glück zu finden. Gelegentlich hatte ich ein Date. Die meisten endeten mit dem obligatorischen "Wir telefonieren mal." Besonders schwierig wurden Dates, wenn eine Frau nach meiner letzten Beziehung fragte. Ich wich aus, aber die meisten bohrten neugierig weiter. Auf meine ehrliche Antwort reagierten alle gleich: Erst erntete ich hämische Bemerkungen, dann meldeten sich die Frauen nie wieder. Sie dachten sich wohl: "Ein Mann mit 35, der noch nie eine Freundin hatte – mit dem kann doch was nicht stimmen!"
Eines Tages bekam ich über eine Online-Dating-Plattform eine Nachricht, in der mir mitgeteilt wurde, dass Frauen aus Südamerika Interesse an mir hätten. Der Preis für eine Vermittlung war wahnsinnig hoch. Ohne zu überlegen, willigte ich trotzdem ein. Ich begann einen regen E-Mail-Kontakt und bald schrieb mir eine Frau, sie wolle mich in Deutschland besuchen.
Die Sprachprobleme machten es in den ersten Tagen nicht einfach, wir schliefen in getrennten Schlafzimmern. Auch sie fragte nach meinen letzten Beziehungen, wieder versuchte ich nervös auszuweichen. Mithilfe des Wörterbuches fragte sie so lange weiter, bis die Wahrheit herauskam. Doch zum ersten Mal erntete ich weder Unverständnis noch Häme.
Wir verliebten uns. Im Alter von 39 Jahren unterrichtete mich meine erste Freundin und heutige Ehefrau geduldig und mit großer Freude in Zärtlichkeit und Sexualität. Ich wurde ein neuer Mensch. Aus einem verbitterten Mann machte sie einen glücklichen.
*Dieser Artikel wurde unter einem Pseudonym veröffentlicht. Der volle Name des Autors ist der Redaktion bekannt.
- Datum 09.11.2012 - 09:38 Uhr
- Quelle Leserartikel
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Ich finde es traurig und unverständlich, wie rücksichtslos mit dem Autoren umgegangen wurde, zumal die Gründe ja tatsächlich sehr divers sein können. Umso mehr freut es mich, dass er eine feste Partnerin und Ehefrau gefunden hat.
Ich habe mich in diesem Zuge auch gefragt, ob Männer und Frauen hier Unterschiedlich reagieren, d.h. wäre es für eine Vielzahl von Männern problematisch, wenn die Frau die sie kennen lernen mit 30+ noch Jungfrau wäre; und wie gehen viele Frauen mit dem Thema um? (Ich möchte den Artikel nicht direkt verallgemeinern, obwohl er natürlich Hinweise liefert).
Für mich wäre das glaube ich kein großes Thema, insbesondere dann nicht, wenn ich die Person ohnehin interessant finde. Nur weil diese noch keine sexuellen Erfahrungen gesammelt hat keinen (weiteren) Kontakt zu haben, empfinde ich als sehr befremdlich.
ich die reaktionen, nach beschreibung,auch für durchaus seltsam halte, so würde ich doch sagen das eine gewisse distanziertheit, und rückzug, durchaus verständlich ist, und zwar nicht wg dem sex
ich denke jemand mit der begeisterung der neuen erfahrung würde jede zwischendurch als erfrischend empfinden, wenn auch erfahrung grobe fehlgriffe verhindert, die bräcuten ja die mädels mit.
nein
das problem ist das beziehung-lernen
und dafür werden die karten, unfairerweise, halt im teenealter verteilt.
aber da soll dann jemand der das alles, unter schwerem stress, mit 14-16 gelernt hatt, mit 30 oder so noch mal beimabc anfangen...klarstellen wessen grenzen wo sind etc
das ist harte arbeit, auf die ich mich glaube ich nicht einlassen würde, ausser der andere hatt mir so ernsthaft den kopf verdreht das mir der preis gerechtfertigt scheint, jemand mit vorleben hätte einfach bessere chancen.
ausserdem giebt es da noch eine seltsame form des schlechten gewissens die sich meist in ablehnung äussert:
denn im gegensatz zum autor hatten die meisten ihre prägende jugendliebe, die die einen(oder eine) in wirklichkeit nie mehr losläst, weil man in dieser beziehung all das lernte wie es sein sollte; aber diese rolle für ihn spielen?
da kommt ein gefühl von verrat zu einem gefühl ungleicher machtverteilung zu einem gefühl eine riesen verantwortung zu übernehmen ohne zu wissen ob man das eigentlich will zu der angst das die heftige prägung die die erste liebe bedeuted einem einen stalker bescheert
"ausserdem giebt es da noch eine seltsame form des schlechten gewissens die sich meist in ablehnung äussert:
denn im gegensatz zum autor hatten die meisten ihre prägende jugendliebe, die die einen(oder eine) in wirklichkeit nie mehr losläst, weil man in dieser beziehung all das lernte wie es sein sollte; aber diese rolle für ihn spielen?
da kommt ein gefühl von verrat zu einem gefühl ungleicher machtverteilung zu einem gefühl eine riesen verantwortung zu übernehmen ohne zu wissen ob man das eigentlich will zu der angst das die heftige prägung die die erste liebe bedeuted einem einen stalker bescheert"
also dieser Teil ist eher gemein als irgendwas anderes. Hier machen Sie Annahmen über den/die andere, die Sie aus Ihrer Erfahrung im jugendlichen Alter geholt haben.
Anstatt - und das ist der wichtigere Teil - die Person für das zu nehmen was er/sie ist. Mit solch einer Voraussetzung ist eine Beziehung so oder so nicht möglich. Das liegt dann aber eher an Ihnen und nicht an der Person vor der Sie "Angst" haben.
Ich hoffe für Sie, dass Sie in Ihren Beziehungen Ihrem/Ihrer Partnerin mehr Freiheiten lassen...
"Ich habe mich in diesem Zuge auch gefragt, ob Männer und Frauen hier Unterschiedlich reagieren, d.h. wäre es für eine Vielzahl von Männern problematisch, wenn die Frau die sie kennen lernen mit 30+ noch Jungfrau wäre"
Meine spontane Antwort als Mann: Ich würde ganz sicher nicht mit Häme reagieren. Aber ich hätte durchaus eine Befürchtung:
Ich wäre weitaus erfahrener als sie, was auch abgebrühter bedeutet. Bei einem eventuellen Auseinandergehen wäre sie verletzter als ich. Daher würde ich nur dann etwas "anfangen", wenn ich mir der Sache 150% sicher wäre.
... ich das lass, empfand ich die Reaktionen der Frauen nicht als seltsam, sondern als völlig normal.
Ich kann es dem Autor gut nachfühlen, ich habe es ähnlich erlebt und erlebe es noch. Alle (Frauen) Welt erklärt einem das man total nett ist, sich gut mit einem Unterhalten kann und dann Ende.
Freundschaft war das Maximale, etwas das sie häufig anboten. Wirklich gehalten hat nur eine, denn sobald der Mann fürs Leben auftaucht stört man eher. Eine Beziehung konnten sich durchweg alle Frauen nicht mit mir vorstellen.
Das waren sehr viele. Denn ich habe einen großen Freundeskreis, viele Bekannte und einen Beruf in dem ich viel mit Menschen zu tun habe.
Ich würde behaupten das liegt u.A. an einer gewissen Verkrampftheit und eben der mangelnden erfahrung. Gut Lügen kann ich leider überhaupt nicht. Wenn ich sagte das ich noch keine Beziehung geführt habe, gab es häme, unglaube, eine zügige Flucht, Reserviertheit und eben bestensfalls die berühmte "Freundschaft".
Die Freundinnen meiner Freunde äußerten immer ihr tiefstes unverständnis darüber, das ich keine nette, hübsche Frau kennenlerne. Aus den Freundinen meiner Freunde, wurden die Ehefrauen und schließlich die Mütter. Ihr unverständnis begleitet mich noch heute.
Ernst nehme ich solche Aussagen schon lange nicht mehr und die Suche habe ich längst aufgegeben.
Das Wort Nett in verbindung mit meiner Person ist zum Schimpfwort mutiert.
Aber ich freue mich das es der Autor geschafft hat, seine große Liebe zu finden! :)
MfG
ich die reaktionen, nach beschreibung,auch für durchaus seltsam halte, so würde ich doch sagen das eine gewisse distanziertheit, und rückzug, durchaus verständlich ist, und zwar nicht wg dem sex
ich denke jemand mit der begeisterung der neuen erfahrung würde jede zwischendurch als erfrischend empfinden, wenn auch erfahrung grobe fehlgriffe verhindert, die bräcuten ja die mädels mit.
nein
das problem ist das beziehung-lernen
und dafür werden die karten, unfairerweise, halt im teenealter verteilt.
aber da soll dann jemand der das alles, unter schwerem stress, mit 14-16 gelernt hatt, mit 30 oder so noch mal beimabc anfangen...klarstellen wessen grenzen wo sind etc
das ist harte arbeit, auf die ich mich glaube ich nicht einlassen würde, ausser der andere hatt mir so ernsthaft den kopf verdreht das mir der preis gerechtfertigt scheint, jemand mit vorleben hätte einfach bessere chancen.
ausserdem giebt es da noch eine seltsame form des schlechten gewissens die sich meist in ablehnung äussert:
denn im gegensatz zum autor hatten die meisten ihre prägende jugendliebe, die die einen(oder eine) in wirklichkeit nie mehr losläst, weil man in dieser beziehung all das lernte wie es sein sollte; aber diese rolle für ihn spielen?
da kommt ein gefühl von verrat zu einem gefühl ungleicher machtverteilung zu einem gefühl eine riesen verantwortung zu übernehmen ohne zu wissen ob man das eigentlich will zu der angst das die heftige prägung die die erste liebe bedeuted einem einen stalker bescheert
"ausserdem giebt es da noch eine seltsame form des schlechten gewissens die sich meist in ablehnung äussert:
denn im gegensatz zum autor hatten die meisten ihre prägende jugendliebe, die die einen(oder eine) in wirklichkeit nie mehr losläst, weil man in dieser beziehung all das lernte wie es sein sollte; aber diese rolle für ihn spielen?
da kommt ein gefühl von verrat zu einem gefühl ungleicher machtverteilung zu einem gefühl eine riesen verantwortung zu übernehmen ohne zu wissen ob man das eigentlich will zu der angst das die heftige prägung die die erste liebe bedeuted einem einen stalker bescheert"
also dieser Teil ist eher gemein als irgendwas anderes. Hier machen Sie Annahmen über den/die andere, die Sie aus Ihrer Erfahrung im jugendlichen Alter geholt haben.
Anstatt - und das ist der wichtigere Teil - die Person für das zu nehmen was er/sie ist. Mit solch einer Voraussetzung ist eine Beziehung so oder so nicht möglich. Das liegt dann aber eher an Ihnen und nicht an der Person vor der Sie "Angst" haben.
Ich hoffe für Sie, dass Sie in Ihren Beziehungen Ihrem/Ihrer Partnerin mehr Freiheiten lassen...
"Ich habe mich in diesem Zuge auch gefragt, ob Männer und Frauen hier Unterschiedlich reagieren, d.h. wäre es für eine Vielzahl von Männern problematisch, wenn die Frau die sie kennen lernen mit 30+ noch Jungfrau wäre"
Meine spontane Antwort als Mann: Ich würde ganz sicher nicht mit Häme reagieren. Aber ich hätte durchaus eine Befürchtung:
Ich wäre weitaus erfahrener als sie, was auch abgebrühter bedeutet. Bei einem eventuellen Auseinandergehen wäre sie verletzter als ich. Daher würde ich nur dann etwas "anfangen", wenn ich mir der Sache 150% sicher wäre.
... ich das lass, empfand ich die Reaktionen der Frauen nicht als seltsam, sondern als völlig normal.
Ich kann es dem Autor gut nachfühlen, ich habe es ähnlich erlebt und erlebe es noch. Alle (Frauen) Welt erklärt einem das man total nett ist, sich gut mit einem Unterhalten kann und dann Ende.
Freundschaft war das Maximale, etwas das sie häufig anboten. Wirklich gehalten hat nur eine, denn sobald der Mann fürs Leben auftaucht stört man eher. Eine Beziehung konnten sich durchweg alle Frauen nicht mit mir vorstellen.
Das waren sehr viele. Denn ich habe einen großen Freundeskreis, viele Bekannte und einen Beruf in dem ich viel mit Menschen zu tun habe.
Ich würde behaupten das liegt u.A. an einer gewissen Verkrampftheit und eben der mangelnden erfahrung. Gut Lügen kann ich leider überhaupt nicht. Wenn ich sagte das ich noch keine Beziehung geführt habe, gab es häme, unglaube, eine zügige Flucht, Reserviertheit und eben bestensfalls die berühmte "Freundschaft".
Die Freundinnen meiner Freunde äußerten immer ihr tiefstes unverständnis darüber, das ich keine nette, hübsche Frau kennenlerne. Aus den Freundinen meiner Freunde, wurden die Ehefrauen und schließlich die Mütter. Ihr unverständnis begleitet mich noch heute.
Ernst nehme ich solche Aussagen schon lange nicht mehr und die Suche habe ich längst aufgegeben.
Das Wort Nett in verbindung mit meiner Person ist zum Schimpfwort mutiert.
Aber ich freue mich das es der Autor geschafft hat, seine große Liebe zu finden! :)
MfG
Meine - unmassgebliche - Erfahrung ist:
Sex ist so lange ungeheuer wichtig, wie man ihn noch nicht gehabt hat.
Dann erkennt man: mmmhh ja ganz schön - aber doch einigermassen überbewertet.
Erst wenn man ein ganz entspanntes Verhältnis dazu bekommt, macht er glücklich. Dieses entspannte Verhältnis ist aber in der heutigen (Medien-)Welt fast nicht möglich.
Keep on smiling!
An sich fand ich den Artikel recht interessant - bis auf die "Auflösung" mit der Frau aus Südamerika. Nun spricht nichts gegen die Herkunft des Partners, aber mich verwundert schon etwas, dass oftmals die Sprach- und Kuluturbarriere es erleichtert, eine Beziehung zwischen Menschen zu starten, von denen mind. einer ein offensichtliches Kontaktproblem hat.
Mich würde doch immer die Frage quälen, warum nur dieser Weg zum Erfolg führte...
Ich bin sicher, als normaler, absolut durchschnittlicher deutscher Mann hat man durchaus auch beste Chancen, eine einsame deutsche Singlefrau für sich zu finden. Der (teure) Schritt ins Ausland muss m.E. nicht sein in Zeiten des Internets und der dadurch unkomplizierten und günstigen Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Der Alltag in einer Beziehung ist so schon konfliktgefährdet genug, ohne die zusätzlichen Barrieren, die ein fremdsprachiger Partner mit sich bringt.
Außerdem, und das ist hart aber wahr, haftet der klassischen "Deutscher Mann - ausländische Frau (aus meist armem Herkunftsland) - Beziehung" immer ein gesellschaftlicher Beigeschmack der "gekauften Frau" an - so falsch das im Einzelfall auch sein mag.
Nicht aufgeben, an sich selbst glauben und am Selbstvertrauen arbeiten - gute Möglichkeiten sein partnerschaftliches Glück zu finden, auch ohne die ganze Welt nach einer Partnerin scannen zu müssen. Die Selbstwahrnehmung beeinflusst auch nachhaltig den Eindruck anderer.
Das ist der springende Punkt: die Selbstwahrnehmung. Das wichtigste: Niemand außer einem selbst ist dafür zuständig, diese Einstellung zu ändern.
Viele Menschen die länger ohne Partner lebten, hadern innerlich mit diesem Schicksal. Diese innere Unzufriedenheit strahlt nach außen aus. Ein potentieller Partner wittert diese Unzufriedenheit und wird instinktiv davon abgestoßen. Viele denken vielleicht, wenn sie nur erstmal einen Partner hätten würde schon wieder alles ins Lot kommen, denn plötzlich wären sie ja "normal" und es gäbe keinen Grund mehr für diese Selbstzweifel.
Diese Einstellung ist schlecht. Solange man sie hat, wird es schwer fallen eine positive Ausstrahlung zu haben, dies wiederrum erschwert stark das Zustandekommen einer Beziehung. Es ist einfach ein Teufelskreis.
Die einfachste Möglichkeit, aus diesem Teufelskreis auszubrechen ist es, seine innere Unzufriedenheit unabhängig von der Existenz oder Nicht-Existenz einer Beziehung oder sexueller Erfahrung zu machen. Es geht darum, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen. Mal positiv betrachtet: wenn man keinen Partner hat, hat man mehr Zeit und Freiheiten um Dinge zu tun, die man liebt, die aber in einer Partnerschaft vielleicht zu kurz kämen (Hobbies und andere Interessen, usw). Das ist der wichtigste Schritt zu einem glücklichen Leben und einer positiven Ausstrahlung. Und wenn diese positive Ausstrahlung erstmal da ist, klappt es auch ziemlich sicher mit dem anderen Geschlecht.
Da der Autor ja Probleme hatte und Angst wieder Häme und Spott zu ertragen, sind vielleicht genau diese Sprachschwierigkeiten für die beiden gar nicht so schlecht. Indem man nämlich versucht die Sprachbarrieren zu überwinden, überwindet man damit auch gleich sich selbst.
Das klingt komisch, ich weiß.
Dennoch glaube ich, dass wenn man wirklich mit sich hardert, man sich hinter diesen Sprachbarrieren erstmal verstecken kann, diese zusammen überwindet und dadurch vielleicht auch eine innigere Beziehung zueinander hat.
Jedenfalls wünsche ich dem Autor nur das Beste, woher er seine Frau hat spielt keine Rolle, solange die beiden glücklich sind. Respekt, dass er die Hoffnung nicht aufgegeben hat!
Außerdem, und das ist hart aber wahr, haftet der klassischen "Deutscher Mann - ausländische Frau (aus meist armem Herkunftsland) - Beziehung" immer ein gesellschaftlicher Beigeschmack der "gekauften Frau" an - so falsch das im Einzelfall auch sein mag.
So lange das meine Lebenschancen - oder die meiner Partnerin - nicht empfindlich beeinträchtigt, wäre mir das wumpe. Und ein Unternehmen oder eine Dienststelle, an dem das eine kritische Rolle spielt, wird vermutlich auch nicht besonders gut geführt.
Das ist der springende Punkt: die Selbstwahrnehmung. Das wichtigste: Niemand außer einem selbst ist dafür zuständig, diese Einstellung zu ändern.
Viele Menschen die länger ohne Partner lebten, hadern innerlich mit diesem Schicksal. Diese innere Unzufriedenheit strahlt nach außen aus. Ein potentieller Partner wittert diese Unzufriedenheit und wird instinktiv davon abgestoßen. Viele denken vielleicht, wenn sie nur erstmal einen Partner hätten würde schon wieder alles ins Lot kommen, denn plötzlich wären sie ja "normal" und es gäbe keinen Grund mehr für diese Selbstzweifel.
Diese Einstellung ist schlecht. Solange man sie hat, wird es schwer fallen eine positive Ausstrahlung zu haben, dies wiederrum erschwert stark das Zustandekommen einer Beziehung. Es ist einfach ein Teufelskreis.
Die einfachste Möglichkeit, aus diesem Teufelskreis auszubrechen ist es, seine innere Unzufriedenheit unabhängig von der Existenz oder Nicht-Existenz einer Beziehung oder sexueller Erfahrung zu machen. Es geht darum, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen. Mal positiv betrachtet: wenn man keinen Partner hat, hat man mehr Zeit und Freiheiten um Dinge zu tun, die man liebt, die aber in einer Partnerschaft vielleicht zu kurz kämen (Hobbies und andere Interessen, usw). Das ist der wichtigste Schritt zu einem glücklichen Leben und einer positiven Ausstrahlung. Und wenn diese positive Ausstrahlung erstmal da ist, klappt es auch ziemlich sicher mit dem anderen Geschlecht.
Da der Autor ja Probleme hatte und Angst wieder Häme und Spott zu ertragen, sind vielleicht genau diese Sprachschwierigkeiten für die beiden gar nicht so schlecht. Indem man nämlich versucht die Sprachbarrieren zu überwinden, überwindet man damit auch gleich sich selbst.
Das klingt komisch, ich weiß.
Dennoch glaube ich, dass wenn man wirklich mit sich hardert, man sich hinter diesen Sprachbarrieren erstmal verstecken kann, diese zusammen überwindet und dadurch vielleicht auch eine innigere Beziehung zueinander hat.
Jedenfalls wünsche ich dem Autor nur das Beste, woher er seine Frau hat spielt keine Rolle, solange die beiden glücklich sind. Respekt, dass er die Hoffnung nicht aufgegeben hat!
Außerdem, und das ist hart aber wahr, haftet der klassischen "Deutscher Mann - ausländische Frau (aus meist armem Herkunftsland) - Beziehung" immer ein gesellschaftlicher Beigeschmack der "gekauften Frau" an - so falsch das im Einzelfall auch sein mag.
So lange das meine Lebenschancen - oder die meiner Partnerin - nicht empfindlich beeinträchtigt, wäre mir das wumpe. Und ein Unternehmen oder eine Dienststelle, an dem das eine kritische Rolle spielt, wird vermutlich auch nicht besonders gut geführt.
Das ist der springende Punkt: die Selbstwahrnehmung. Das wichtigste: Niemand außer einem selbst ist dafür zuständig, diese Einstellung zu ändern.
Viele Menschen die länger ohne Partner lebten, hadern innerlich mit diesem Schicksal. Diese innere Unzufriedenheit strahlt nach außen aus. Ein potentieller Partner wittert diese Unzufriedenheit und wird instinktiv davon abgestoßen. Viele denken vielleicht, wenn sie nur erstmal einen Partner hätten würde schon wieder alles ins Lot kommen, denn plötzlich wären sie ja "normal" und es gäbe keinen Grund mehr für diese Selbstzweifel.
Diese Einstellung ist schlecht. Solange man sie hat, wird es schwer fallen eine positive Ausstrahlung zu haben, dies wiederrum erschwert stark das Zustandekommen einer Beziehung. Es ist einfach ein Teufelskreis.
Die einfachste Möglichkeit, aus diesem Teufelskreis auszubrechen ist es, seine innere Unzufriedenheit unabhängig von der Existenz oder Nicht-Existenz einer Beziehung oder sexueller Erfahrung zu machen. Es geht darum, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen. Mal positiv betrachtet: wenn man keinen Partner hat, hat man mehr Zeit und Freiheiten um Dinge zu tun, die man liebt, die aber in einer Partnerschaft vielleicht zu kurz kämen (Hobbies und andere Interessen, usw). Das ist der wichtigste Schritt zu einem glücklichen Leben und einer positiven Ausstrahlung. Und wenn diese positive Ausstrahlung erstmal da ist, klappt es auch ziemlich sicher mit dem anderen Geschlecht.
Das ist das, was ich empfinde wenn ich soetwas lese. Philosopischer Blödsinn, der an der Realität, an meiner Realität, völlig vorbeigeht und von jemandem geschrieben wurde, der die Situation nicht kennt.
Postiv Denken und alles wird toll! Haben sie mal darüber nachgedacht das Menschen keine Maschienen sind, bei denen man einen Knopf drückt der für gute Gefühle und eine positive Austrahlung sorgt?
Zweifel woran es liegt das es nicht klappt, Angst vor der nächsten Feier bei der man wieder mal alleine Auftaucht, das gefühl der Wertlosigkeit weil man etwas scheinbar völlig normales nicht schafft-
All das läst sich nicht einfach auschalten. Der Witz ist, das sie erst Verständnis aufbringen und von einem Teufelskreis reden, dann aber schreiben
"Die einfachste Möglichkeit, [..] auszubrechen ist es, seine innere Unzufriedenheit unabhängig von der Existenz oder Nicht-Existenz einer Beziehung oder sexueller Erfahrung zu machen."
Genau. Ich gehe auf Weihnachtsfeiern, Familienfeiern, Partys, Videoabend, ins Kino oder in den Urlaub und ignoriere/vergesse einfach mal das ich immer das dritte Rad am Wagen bin oder eben alleine. Nichts leichter als das! Man muß es nur vergessen und sein inneres Selbst Umarmen.
Selbst wenn es stimmt was sie schreiben ( Selbstwahrnehmung und Ausstrahlung), und ich wiederspreche entschieden, weil ich eben noch nie eine Beziehung hatte und relativ lange damit gut leben konnte, ist die Einfachste Lösung genauso leicht wie die schwerste!
MfG
Das ist das, was ich empfinde wenn ich soetwas lese. Philosopischer Blödsinn, der an der Realität, an meiner Realität, völlig vorbeigeht und von jemandem geschrieben wurde, der die Situation nicht kennt.
Postiv Denken und alles wird toll! Haben sie mal darüber nachgedacht das Menschen keine Maschienen sind, bei denen man einen Knopf drückt der für gute Gefühle und eine positive Austrahlung sorgt?
Zweifel woran es liegt das es nicht klappt, Angst vor der nächsten Feier bei der man wieder mal alleine Auftaucht, das gefühl der Wertlosigkeit weil man etwas scheinbar völlig normales nicht schafft-
All das läst sich nicht einfach auschalten. Der Witz ist, das sie erst Verständnis aufbringen und von einem Teufelskreis reden, dann aber schreiben
"Die einfachste Möglichkeit, [..] auszubrechen ist es, seine innere Unzufriedenheit unabhängig von der Existenz oder Nicht-Existenz einer Beziehung oder sexueller Erfahrung zu machen."
Genau. Ich gehe auf Weihnachtsfeiern, Familienfeiern, Partys, Videoabend, ins Kino oder in den Urlaub und ignoriere/vergesse einfach mal das ich immer das dritte Rad am Wagen bin oder eben alleine. Nichts leichter als das! Man muß es nur vergessen und sein inneres Selbst Umarmen.
Selbst wenn es stimmt was sie schreiben ( Selbstwahrnehmung und Ausstrahlung), und ich wiederspreche entschieden, weil ich eben noch nie eine Beziehung hatte und relativ lange damit gut leben konnte, ist die Einfachste Lösung genauso leicht wie die schwerste!
MfG
Ich muss mich dem User istklar anschließen. So sehr ich mich auch für das persönliche Glück des Autoren freue, aber für eine sehr hohe Summe eine Frau aus einem fremden Kontinent mit einem ganz bestimmten Ziel einfliegen zu lassen, hinterlässt für mich doch einen bitteren Beigeschmack, der wenig mit den romantischen Vorstellungen einer gleichberechtigten Beziehung zu tun hat. Ich maße es mir nicht an über den Einzelfall zu urteilen (es geht mich auch nichts an), aber bei solchen Geschichten gibt es oft bestimmte Gründe, wieso diese Frauen sich anbieten. Aus diesem Machtgefälle Kapital zu schlagen (betrifft die "Vermittlungsunternehmen") oder das auszunutzen, halte ich für verwerflich. Man muss sich vor dem Hintergrund auch immer fragen, welche gender- und migrationsbedingten Risiken mit einer solchen Heiratsmigration für das schwächere Glied (zumeist die "exotische" Frau) verbunden sind.
...meine erste Freundin und heutige Ehefrau geduldig und mit großer FREUDE in Zärtlichkeit und Sexualität'
Das klingt doch nun wirklich nicht nach Machtgefälle - mir scheint sie tragen doch sehr ideologische Scheuklappen. Ich habe mich über den Leserartikel gefreut.
wenn man hierzulande von den frauen bisher nur abwertend behandelt wurde, hat man verständlicherweise auch keine lust mehr drauf. besser seinlassen als wieder 'ne imaginäre faust in die magengrube.
und eine andere schüchterne singlefrau zu finden ist schon schwierig. der "vorteil" dieser ländergrenzenübergreifende partersuche ist, daß die frauen dort aktiv suchen und auf einen zugehen. man muss also nicht wie hier sich irgendwas balzmässiges einfallen lassen. ansonsten: siehe oben.
wenn ich das geld gehabt hätte bzw ausgeben wollte hätte ich auch auf dem osteuropäischen markt gesucht, aber es kam anders.
jedenfalls muss eine solche beziehung kein geschmäckle haben. danke and medien und film und fernsehen daß man bei einem solchen anblick direkt an die arme nutte aus bangkok denkt die nur das geld von eienm will und er sie in allen belangen wie ein kolonialherr unterdrückt.
und ohne Moos ist nix los
http://www.zeit.de/2012/4...
oder ist das ganze etwa eine Werbung für online-dating-plattformen bei denen man Geld überweisen soll.
Irgendwie erinnert das auch an Polts Mei ling
...meine erste Freundin und heutige Ehefrau geduldig und mit großer FREUDE in Zärtlichkeit und Sexualität'
Das klingt doch nun wirklich nicht nach Machtgefälle - mir scheint sie tragen doch sehr ideologische Scheuklappen. Ich habe mich über den Leserartikel gefreut.
wenn man hierzulande von den frauen bisher nur abwertend behandelt wurde, hat man verständlicherweise auch keine lust mehr drauf. besser seinlassen als wieder 'ne imaginäre faust in die magengrube.
und eine andere schüchterne singlefrau zu finden ist schon schwierig. der "vorteil" dieser ländergrenzenübergreifende partersuche ist, daß die frauen dort aktiv suchen und auf einen zugehen. man muss also nicht wie hier sich irgendwas balzmässiges einfallen lassen. ansonsten: siehe oben.
wenn ich das geld gehabt hätte bzw ausgeben wollte hätte ich auch auf dem osteuropäischen markt gesucht, aber es kam anders.
jedenfalls muss eine solche beziehung kein geschmäckle haben. danke and medien und film und fernsehen daß man bei einem solchen anblick direkt an die arme nutte aus bangkok denkt die nur das geld von eienm will und er sie in allen belangen wie ein kolonialherr unterdrückt.
und ohne Moos ist nix los
http://www.zeit.de/2012/4...
oder ist das ganze etwa eine Werbung für online-dating-plattformen bei denen man Geld überweisen soll.
Irgendwie erinnert das auch an Polts Mei ling
...meine erste Freundin und heutige Ehefrau geduldig und mit großer FREUDE in Zärtlichkeit und Sexualität'
Das klingt doch nun wirklich nicht nach Machtgefälle - mir scheint sie tragen doch sehr ideologische Scheuklappen. Ich habe mich über den Leserartikel gefreut.
Da der Autor ja Probleme hatte und Angst wieder Häme und Spott zu ertragen, sind vielleicht genau diese Sprachschwierigkeiten für die beiden gar nicht so schlecht. Indem man nämlich versucht die Sprachbarrieren zu überwinden, überwindet man damit auch gleich sich selbst.
Das klingt komisch, ich weiß.
Dennoch glaube ich, dass wenn man wirklich mit sich hardert, man sich hinter diesen Sprachbarrieren erstmal verstecken kann, diese zusammen überwindet und dadurch vielleicht auch eine innigere Beziehung zueinander hat.
Jedenfalls wünsche ich dem Autor nur das Beste, woher er seine Frau hat spielt keine Rolle, solange die beiden glücklich sind. Respekt, dass er die Hoffnung nicht aufgegeben hat!
Den Bären wollte ich mir auch mal aufbinden. Sprache ist für viele die offensichtlichste Form Ab- und Zuneigung wahrzunehmen. Somit liegt es auf der Hand, dass ja gerade Sprachbarrieren hilfreich sein können.
Doch die Sprache von der hier ausgegangen wird, ist ein recht schwacher Indikator für Zu- oder Abneigung, somit spielt sie im Spiel des Zueinanderfindens eine kleine Rolle. Die Barriere zwang beide sich auf die eigentliche Kommunikation, die zwischen 2 Menschen, ohne das gesprochene Wort zu Hilfe zu nehmen, zu konzentrieren.
Das bringt automatisch eine gesteigerte Selbstwahrnehmung mit - wie rieche ich? wie bewege ich mich? wie fühle ich mich an? was macht meine Hand da gerade? etc - Also das was unbewusst; immer abläuft und wesentlich eindeutiger ist als jedes gesprochene Wort, rückt wieder in den Fokus.
Eine Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln bietet sich immer recht gut an die eigene Beobachtung von sich und anderen zu schulen. Gestik und Körperhaltungen also bewusst zu deuten - was bedeutet es wenn eine sitzende Frau ihre Beinen wippend übereinander gelegt hat oder sich durchs Haar streichen sind da die einfachsten Signiale. Man entscheidet sich in den ersten Sekunden einer Begegnung ob das Gegenüber ein potenzieller Geschlechtspartner ist oder nicht - da hilft kein gesprochenes Wort.
Allein zu Düften, über die man beim Gegenüber den Grad der eigene Wahrnehmung messen kann, könnte man Bücher füllen. ...
Interessant ist auch immer die Frage ob die Frau beim Kennenlernen die Pille konsumiert, sich also ihres stärksten Sinnes beraubt, den Gegenüber riechen zu können - traurig ist es dann wenn in solchen Beziehungen nach Jahren und dem gestiegenen Kinderwunsch dann zum ersten Mal die Pille abgesetzt wird und daran dann die Beziehung zerbricht, weil Frau feststellt, dass sie ihren Partner nicht riechen kann - weil alle Gene in ihr aufschreien. Da kann man dann auch intensiv miteinander reden aber es wird nichts helfen.
Sprache erleichter uns recht viel, jedoch wird sie in der Sache "Tier in uns" nie bestimmend sein.
Den Bären wollte ich mir auch mal aufbinden. Sprache ist für viele die offensichtlichste Form Ab- und Zuneigung wahrzunehmen. Somit liegt es auf der Hand, dass ja gerade Sprachbarrieren hilfreich sein können.
Doch die Sprache von der hier ausgegangen wird, ist ein recht schwacher Indikator für Zu- oder Abneigung, somit spielt sie im Spiel des Zueinanderfindens eine kleine Rolle. Die Barriere zwang beide sich auf die eigentliche Kommunikation, die zwischen 2 Menschen, ohne das gesprochene Wort zu Hilfe zu nehmen, zu konzentrieren.
Das bringt automatisch eine gesteigerte Selbstwahrnehmung mit - wie rieche ich? wie bewege ich mich? wie fühle ich mich an? was macht meine Hand da gerade? etc - Also das was unbewusst; immer abläuft und wesentlich eindeutiger ist als jedes gesprochene Wort, rückt wieder in den Fokus.
Eine Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln bietet sich immer recht gut an die eigene Beobachtung von sich und anderen zu schulen. Gestik und Körperhaltungen also bewusst zu deuten - was bedeutet es wenn eine sitzende Frau ihre Beinen wippend übereinander gelegt hat oder sich durchs Haar streichen sind da die einfachsten Signiale. Man entscheidet sich in den ersten Sekunden einer Begegnung ob das Gegenüber ein potenzieller Geschlechtspartner ist oder nicht - da hilft kein gesprochenes Wort.
Allein zu Düften, über die man beim Gegenüber den Grad der eigene Wahrnehmung messen kann, könnte man Bücher füllen. ...
Interessant ist auch immer die Frage ob die Frau beim Kennenlernen die Pille konsumiert, sich also ihres stärksten Sinnes beraubt, den Gegenüber riechen zu können - traurig ist es dann wenn in solchen Beziehungen nach Jahren und dem gestiegenen Kinderwunsch dann zum ersten Mal die Pille abgesetzt wird und daran dann die Beziehung zerbricht, weil Frau feststellt, dass sie ihren Partner nicht riechen kann - weil alle Gene in ihr aufschreien. Da kann man dann auch intensiv miteinander reden aber es wird nichts helfen.
Sprache erleichter uns recht viel, jedoch wird sie in der Sache "Tier in uns" nie bestimmend sein.
sollte ein einsamer junger Mann seine ersten Erfahrung nicht mit einer Prostituierten sammeln?
Immerhin weiss er dann, wie es geht, und das kann helfen,
Selbstzweifel und Unsicherheiten zu beseitigen.
hätte dies auch viel früher zum Ziel führen können. Der auch noch kostspielige Umweg über Südamerika hätte vermieden werden können.
hätte dies auch viel früher zum Ziel führen können. Der auch noch kostspielige Umweg über Südamerika hätte vermieden werden können.
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