GleichberechtigungZwei halbe Jobs sind besser als ein ganzer

Die Arbeitsteilung in einer 50/50-Beziehung ist keine Einbahnstraße. Wenn Frauen 50 Prozent zum Einkommen beitragen, profitieren beide Partner und das Kind. von Stefanie Lohaus

Seit einigen Wochen berichte ich hier, wie mein Freund und ich uns Kinderbetreuung und Haushalt nach dem Prinzip 50/50 teilen. Seither entspinnt sich eine lebhafte und auch notwendige Debatte über das Für und Wider unseres Modells. Was mir aber doch merkwürdig vorkommt: Es geht in der Diskussion fast ausschließlich darum, wie sehr mein Freund mich in der mir von Geschlechts wegen zugeschriebenen Rolle als Hausfrau und Mutter entlastet. Dass auch ich ihn in seiner Verantwortung als "männlicher Brotverdiener" entlaste, indem ich mindestens 50 Prozent zum gemeinsamen Einkommen beitrage, scheint kaum jemandem positiv aufzufallen. 

Dabei lastet die Verantwortung, allein für Frau und Kind zu sorgen, bei einem traditionellen Familienmodell schwer auf dem Rücken junger Väter. Die Auswertung einer Langzeitstudie mit 12.000 Teilnehmern aus Deutschland ergab, dass der Druck, die erhöhten Unterhaltskosten für ein Kind zu verdienen, vor allem auf den männlichen Partnern lastet. Viele Väter schieben Überstunden, kaum ist ihr Kind auf der Welt. Eine Studie aus den USA ermittelte, dass der Druck, plötzlich für das Einkommen mehrerer Personen verantwortlich zu sein, bei jedem zehnten Vater sogar postnatale Depressionen auslöst, eine psychische Erkrankung, unter der vor allem jungen Mütter leiden.

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Diesen Druck spürt mein Freund nicht, weil ich genau so viel zum Familieneinkommen beitrage wie er. Er ist freier und flexibler in seinen beruflichen Entscheidungen als jemand, von dessen Gehalt alles abhängt. Nur des Geldes wegen muss er keinen Job annehmen oder behalten, den er gar nicht machen will. Für mich wiederum bedeutet unser Deal genau das auch andersherum: Ich kann nicht ausschließlich meinen Vorlieben nachgehen und nehme auch Jobs an, die mir weniger zusagen, weil sie gut bezahlt sind.

Stefanie Lohaus
Stefanie Lohaus

Stefanie Lohaus ist Herausgeberin des Missy Magazines und arbeitet als Redakteurin, freie Journalistin sowie Medienentwicklerin. Sie lebt mit Partner und Kind in Berlin.

Wichtig ist uns die langfristige Perspektive. Wir wollen beide nicht den Rest unseres Arbeitslebens in Teilzeit verbringen. Denn bislang bieten nur wenige Arbeitgeber interessante und vielseitige Teilzeitstellen an und auf Dauer wäre uns auch das Einkommen zu gering. Es geht vielmehr darum, die Zeit, in der unser Sohn sehr klein ist, gemeinsam zu gestalten und gleichzeitig beruflich nicht den Anschluss zu verlieren. Im Verhältnis zur gesamten Erwerbsbiographie ist die Phase, in der ein Kind rund um die Uhr betreut werden muss, nämlich ziemlich kurz. Natürlich sind die ersten Jahre sehr anstrengend, aber deswegen packen wir es gemeinsam an. Danach können wir im Beruf immer noch viel erreichen.

Wir wissen natürlich nicht, ob diese Rechnung aufgehen wird. Das wissen Paare mit traditioneller Rollenverteilung, in der die Frau mehrere Jahre lang aus ihrem Beruf aussteigt, aber auch nicht. Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit kann jeden treffen – und dann ist es wahrscheinlich besser, wenn der Partner einspringen kann.

Zeitweise bedrückt uns beide das Gefühl, in einer Warteschleife zu hängen, in der wir beruflich zwar keine Rückschritte, aber auch keine großen Fortschritte machen können. Auch können wir uns gerade keine Fernreisen, kein Auto und keine Eigentumswohnung leisten. Doch sonst kommen wir mit zwei halben Jobs gut zurecht. Der Fokus liegt momentan eben mehr auf dem Familienleben. Auch schön. Und wir müssen kein Geld für Babysitter oder Putzfrau ausgeben.

Leserkommentare
  1. [werden gleichberechtigte Partnerschaften auch in Deutschland häufiger.]

    Gleichberechtigte Partnerschaften sind heute in Deutschland schon die Regel. Man muss nicht alles gleichmäßig verteilen, um "gleichberechtigt" zu sein. Man kann seine gleichen Rechte auch nutzen, Dinge unterschiedlich zu verteilen - bspw. nach Neigung und Talent. Dieses penetrante Verbreiten der Autorin, dass Gleichmacherei und Gleichberechtigung synonym seien, ist nervig und ignorant.

    Menschen sind unterschiedlich. Sie nutzen ihre gleichen Rechte daher auch unterschiedlich. Und viele Partnerschaften nutzen diese gleichen Rechte ganz freiwillig so, dass Aufgaben unterschiedlich aufgeteilt werden, bspw. weil Neigung und Talent der Partner unterschiedlich sind. Diese Partnerschaften sind nicht weniger gleichberechtigt als die Partnerschaft der Autorin. Etwas weniger Anmaßung würde der Autorin und ihrem Anliegen sicher gut tun.

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    • Levalb
    • 02. Mai 2013 15:19 Uhr

    Wenn die Frau mit ihrem Beruf in derselben Zeit weniger Geld verdient als der Mann, hat sie dann weniger "Talent" zum Geldverdienen? Woran und vor allem nach welcher Zeit erkennt man, ob ein Mann "Talent" hat, ein Kind aufzuziehen? Wenn man jemandem beharrlich kein Talent für etwas attestiert, wie wahrscheinlich ist es dann noch, dass er/sie eine Neigung dafür entwickelt und verborgene Talente enfaltet?
    Wer Rechte anderer von deren Talenten abhängig macht, untergräbt diese Rechte. Eine Frau, die kein Talent hat, Geld zu verdienen, sollte trotzdem das Recht haben, so lange arbeiten zu können wie ihr Mann. Ein Mann der nicht genug Talent zu haben scheint, ein Kind zu betreuen, sollte trotzdem das Recht haben, das Kind genauso lange zu betreuen wie die Mutter. Das ist aus meiner Sicht sozial. Und um diese Rechte verwirklichen zu können, muss der Partner bestimmte Pflichten übernehmen, die aus dessen Sicht vielleicht sogar als Rechte wahrgenommen werden (Sorgerecht ist immer an Sorgepflicht gekoppelt). Ihr Kommentar impliziert, dass sich ein Familiengefüge - auf Kosten der individuellen Freiheit - idealerweise der Gewinnmaximierung, Kostenminimierung und Optimierung unterordnen sollte.

  2. ... stärkt doch vor allem auch das Selbstwertgefühl von Ihnen und Ihrem Partner. Die Aufgabe des Berufes, auch wenn sie vorerst nur vorläufig ist, drückt spätestens dann, wenn der Anschluß an die Entwicklung abreist und hierdurch der Wiedereinstieg mißlingt, das Selbstwertgefühl jeder hiervon betroffenen Frau. Was dies langfristig für die Stabilität und Zufriedenheit dieser Beziehungen bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

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  3. Letztendlich ist es auch etwas was den Männern zugute kommt,. wenn sie nach der Geburt nicht in die blösse Familienernährerrolle gedrängt werden.

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  4. [Ich frage mich, ob diese Serie nicht vielleicht Bestandteil einer groß angelegten Kampagne zur Abschaffung des Ehegattensplittings ist. 50/50 wird als wünschens- und erstrebenswert für Eltern und Kind verkauft.]

    Sie haben den richtigen Riecher. Es geht um Umerziehung. Ich habe kein Problem mit dem Lebensmodell der Autorin. Jede Partnerschaft soll so leben, wie sie es für richtig hält. Aber die Anmaßung, mit der die Autorin ihr Lebensmodell als einzig gleichberechtigtes verkauft, das am besten alle Paare leben sollten, sollte ein Warnzeichen sein. Wer so anmaßend ist, will meist andere Menschen zu ihrem "Glück" zwingen.

    Demnächst werden unter dem Vorwand der "Gleichberechtigung" andere politische Maßnahmen ergriffen werden, um das Paarleben in eine bestimmte Richtung zu drängen. Schon wird bspw. gefordert, dass nur solche Paare Elterngeld bekommen sollen, die die Elternzeit gleichmäßig aufteilen. Die Grünen drängen unterstützt von linksautoritären Medien wie Tagesspiegel, taz oder Zeit längst in so eine Richtung. Alles soll gleich aufgeteilt werden, unabhängig ob es sachlich begründet ist oder von Männern und Frauen überhaupt gewollt ist.

    Bei der Frauenquote wird es schon vor gemacht. Gleichheit geht vor Qualifikation. In einem Berliner Stadtteil haben die Grünen verfügt, dass Straßen nur noch nach Frauen benannt werden dürfen, bis Parität erreicht wird. Deshalb werden selbst hoch verdiente Männer nicht derart ausgezeichnet. Gleichheit vor Sachargumenten.

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    manchmal wünsche ich mir, man könnte einen Kommentar mehrmals empfehlen;)
    Dazu wünschte ich mir, dass es auf Zeit Online mal mehr Diversität bei den Artikeln zu gesellschaftlichen Themen geben würde.
    Gott sei Dank gibts noch die Kommentare unter den Artikeln. Gerade auf Zeit Online sind diese ernorm wichtig um mal verschiedene Meinungen zu erhalten.

    [...]

    Diese Entwicklung ist wirklich nicht schön.
    @ZO: Bitte besser machen!!
    Vielleicht liegts einfach an der Art der Deutschen. Ich meine dieses „Missionieren“, dieses Vorstellung „alle müssen nach meinen Vorstellungen leben und notfalls umerzogen werden“. [...] Als Freiheitsliebender Mensch kann man da nur den Kopf schütteln. Soll doch jeder nach seiner Auffassung glücklich werden (evtl. auch vom Staat gefördert), aber sie mir nicht als die einzig wahre Auffassung aufdrängen. Aber wir Deutschen lernen wirklich nichts aus unserer Vergangenheit.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und auf unangemessene Vergleiche. Danke, die Redaktion/sam

    Diese Paar ist in einer beneidenswerte Situation.
    Meine Frau hat trotz hochwertiger Ausbildung nie etwas anderes als 400-Euro-Jobs gefunden, ich verdiene als Akademiker auch nicht gerade üppig, aber mit etwas mehr als Vollzeit langt's - auch für Drei. Jede andere Aufteilung würde uns zu Kandidaten für Sozialleistungen wie Wohngeld machen, ebenso der Wegfall des Splittings.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik und kommentieren Sie zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/sam

    ... von zwei Halbtagsjobs einmal zur Sprache bringen. Das sind doppelt so viele Pendlerfahrten, doppelt so viele Schreibtische, doppelt so viele Schichtwechsel ... etc., etc. Und wenn die Studierenden ihren Dozenten "in einem Café in der Nachbarschaft" statt an der Uni treffen müssen, ist das doch auch irgendwie eine Zumutung. Eigenartig, dass der Vorgesetze da nichts sagt.

    Gegen das 50/50 Lebensmodell ist natürlich an sich nichts einzuwenden. Vielleicht ist es wirklich ein Modell für absolutes Lebensglück. Aber, bei wem sind die Bedingungen schon so ideal? Falsch wäre es alle Ehepaare nach Abschaffung des Steuersplittings in ein solches Muster zu pressen (bzw. alle anderen steuerlich zu bestrafen).

    in welchem Jahrhundert leben Sie denn?

    Daran ist doch nichts revolutionär. Es sollte selbstverständliche Realität sein wie alle anderen Kombinationen zwischen 0/100 und 100/0, je nachdem wie's gefällt.
    Formulierungen im Artikel wie "mir von Geschlechts wegen zugeschriebenen Rolle als Hausfrau und Mutter" oder "Wenn ein Mann Teilzeitarbeit einfordert, landet er nicht "nur" auf dem Karriereabstellgleis, er wird auch noch schräg angesehen." treffen doch längst nicht mehr so pauschal zu.

    Mir hat niemals jemand die Hausfrauen- und Mutterrolle zugeschrieben.(Vielleicht tut das ja jede Frau sich selber an?)

    Und Männer in Teilzeit habe ich mittlerweile etliche im Kollegenkreis. Die richten sich allerdings nicht lebenslang darauf ein. Dann werden die auch nicht schräg angesehen.

  5. Wenn vom "Aufbrechen der Rollenbilder" gesprochen wird, sollte man ebenfalls hellhörig werden. Ich habe nichst dagegen, wenn man für andere Rollenbilder wirbt. Das ist jedermanns und jederfraus gutes Recht. Aber man sollte akzeptieren, wenn andere Menschen lieber alte oder ganz andere Rollenbilder leben wollen. Denn auch das ist jedermanns und jederfraus gutes Recht. Wer politische Maßnahmen ergreift, um anderen Menschen bestimmte Rollenbilder auszutreiben, ist in geradezu erschreckender Art und Weise anmaßend.

    Gleichberechtigung ist eine gute Sache. Es gibt keinen Grund, warum eine Gruppe von Menschen mehr oder andere Rechte haben sollte als eine andere Gruppe von Menschen. Gleichmacherei ist hingegen eine schlechte Sache. Denn sie ignoriert, dass Menschen unterschiedlich sind und ihre Rechte entsprechend ihrer unterschiedlichen Werte und Ziele unterschiedlich nutzen. Gleichmacherei ist daher nicht die Vollendung der Gleichberechtigung sondern führt zu Gleichunberechtigung alle, ihr Leben so zu leben, wie sie es sich wünschen.

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    "Gleichberechtigung ist eine gute Sache. Es gibt keinen Grund, warum eine Gruppe von Menschen mehr oder andere Rechte haben sollte als eine andere Gruppe von Menschen. Gleichmacherei ist hingegen eine schlechte Sache. Denn sie ignoriert, dass Menschen unterschiedlich sind und ihre Rechte entsprechend ihrer unterschiedlichen Werte und Ziele unterschiedlich nutzen."

    für diese formulierung.
    viele unterscheiden nicht zwischen gleich sein und gleiche rechte haben und seitens der grünen nehme ich immer wieder wahr, dass unterschiede zwischen den geschlechtern am liebsten abgeschafft und verboten werden soll.

    Ich verstehe nicht... Wenn beide das gleiche leisten in einer Beziehung ist das... also ich nenne das Arbeitsteilung. Was soll den Ihre Gleichmacherei bitte sein?
    Vor dem Gesetz sind alle gleich, werden gleich gemacht und das ist gut. Biologisch ist das noch nicht passiert und das wird es wohl auch nicht. Ihre "Gleichmacherei" ist eine hohle Phrase. Ich möchte Ihnen nichts unterstellen, aber es klingt nach Propaganda und oberflächlicher Toleranz.
    Keine Angst, Sie haben nichts zu befürchten.

    Ich erkläre Ihnen aber eines: Ich will in der Grundlage genau gleich sein zu meinem Partner. Erst dann kommen Kinkerlitzchen wie Interessen, Fähigkeiten und Geschlecht. Das traditionelle Rollenmodell, dass Sie so vehement verteidigen berücksichtigt keines von beiden. Es lässt Sie aber in einer rosaroten Wolke der Gefälligkeit leben. Dieses Modell kennen Sie, da sind Sie sicher und Sie müssen sich auf nichts neues einlassen.
    Die 50er-Jahre Familie ist nicht schlecht, aber sie ignoriert absolut die Wünsche und Neigungen der Beteiligten und das besonders bei denen, die es nie in Frage stellen oder in Frage gestellt haben.
    Entscheidet man sich bewusst dafür, ist es emanzipiert. Nur tun das sehr wenige, meistens "kam es so". Die Argumente sind alt und wiederholen sich. Bei wenigen hört sich das überlegt an.

  6. [Wer Rechte anderer von deren Talenten abhängig macht, untergräbt diese Rechte.]

    Niemand macht Rechte von Talenten abhängig. Aber viele Paare machen ihre Aufgabenverteilung abhängig von Fähigkeiten und Interessen. Wenn meine Freundin A nicht mag oder kann aber dafür B, und ich B nicht mag oder kann aber dafür A. Warum sollten wir A und B dann gleichmäßig aufteilen, wenn es doch uns beiden besser geht, wenn ich B und sie A macht? Und warum sollte das ein Zeichen fehlender Gleichberehctigung sein? Das ist doch kompletter Quatsch!

    [Eine Frau, die kein Talent hat, Geld zu verdienen, sollte trotzdem das Recht haben, so lange arbeiten zu können wie ihr Mann. Ein Mann der nicht genug Talent zu haben scheint, ein Kind zu betreuen, sollte trotzdem das Recht haben, das Kind genauso lange zu betreuen wie die Mutter. Das ist aus meiner Sicht sozial. ]

    Niemand hat diesen Rechten wiedersprochen. Jeder soll dieses Recht haben, aber Paare sollten auch anders entscheiden können.

    [Ihr Kommentar impliziert, dass sich ein Familiengefüge - auf Kosten der individuellen Freiheit - idealerweise der Gewinnmaximierung, Kostenminimierung und Optimierung unterordnen sollte.]

    Von "sollte" war nirgends die Rede. Von mir aus können Sie das so halten, wie auch immer sie wollen. Ich bin gerade FÜR Freiheit, nämlich, dass jedes Individuum und jedes Paar sein Leben so gestaltet, wie er will.

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    • Levalb
    • 02. Mai 2013 16:02 Uhr

    Ich finde schade, wenn jemand sagt: "Ich kann das nicht." Doch schlimmer ist es, zu sagen: "Du kannst das nicht." Bewundernswert finde ich, wenn jemand etwas, das er vielleicht besser könnte, auch mal einen anderen machen lässt und zwar ohne das Ergebnis zu kritisieren. Mir gelingt das leider viel zu selten. Das Ziel sollte aus meiner Sicht sein, dass der Partner auch ohne mich die Kinder großziehen kann. Diese Sichtweise ist für mich wichtiger als eine Lebenversicherung, die im Ernstfall nur mit Geld weiterhelfen würde.

    Ich danke Ihnen, Herr Wilke!

    Ihre Ausfuehrungen sind klar, logisch konsistent und entwaffnen die Kunstgriffe des Kommentars wie beispielsweise die [richtige] Schlussfolgerung aus einer nicht getroffenen Aussage.

    Bitte argumentieren Sie weiter so sachlich, gerade in einem so emotional aufgeladenen Kontext.

    Nils J.

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