Nachhaltigkeit

Nicht die Armut, das Wachstum muss bekämpft werden

Ungebremstes Wachstum wird nicht mehr nur von Ökoradikalen, sondern auch von Vertretern des Establishments infrage gestellt. Doch das Umdenken bleibt zumeist halbherzig.

Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit: Der Begriff hat Hochkonjunktur, doch nur selten werden daraus Konsequenzen gezogen

Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit: Der Begriff hat Hochkonjunktur, doch nur selten werden daraus Konsequenzen gezogen


Wachstum schafft Arbeit - und nachhaltige Probleme. Die Wirtschaftswachstumsmaschine ist ins Stocken geraten, doch nur wer glaubhaft nachhaltiges Wachstum verspricht, kann Wahlen gewinnen. Gleichzeitig nimmt aber auch der Diskurs zu den Grenzen des Wachstums wieder Fahrt auf. Es ist nicht nur Dennis Meadows, der seine 1972 im Bericht an den Club of Rome entworfenen Projektionen einer aufziehenden Systemkrise bestätigt sieht.

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Auch Vertreter einer steady-state-economy wie der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Herman Daly werden nicht müde, vor den Folgen des „unökonomischen Wachstums“ zu warnen. Eine große Zahl prominenter Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen haben vor wenigen Wochen in einer viel beachteten Publikation in der renommierten Fachzeitschrift Nature versucht, die Überschreitung von planetaren Grenzen im Sinne der Annäherung an kritische Kipppunkte aufzuzeigen, jenseits derer eine unbeherrschbare Systemkrise droht.

Zudem verlässt Wachstumskritik zusehends die wissenschaftlichen Zirkel und wird salonfähig. Beispielsweise äußert der ehemalige CDU-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf in Interviews mit großer Selbstverständlichkeit Unverständnis dafür, dass die Wirtschaft einer Nation mit sinkender Bevölkerungszahl wachsen muss. Der Ökonom und ehemalige Vorstandssprecher des Metro-Konzerns, Klaus Wiegandt, bekennt, dass er in der Vergangenheit viel Schuld auf sich geladen habe und stellt in Vorträgen und als Herausgeber einer Buchreihe zu Fragen der Nachhaltigkeit fest, dass Wachstum in einem begrenzten System selbstverständlich nicht unendlich fortgesetzt werden könne.

Es ist allerdings offenkundig schwierig, die Prinzipien und Funktionsweisen komplexer und räumlich beschränkter Systeme im Alltag zu verankern. Dies muss notwendigerweise weit über die simplen Schablonen der Nachhaltigkeitsdreiecke oder Drei-Säulen-Modelle hinausgehen, welche vorgaukeln, man könnte ökonomische, soziale und ökologische Ansprüche gleichberechtigt gegeneinander abwägen.

Ein grundlegendes Prinzip eines modernen Nachhaltigkeitskonzeptes muss eine holarchische Weltsicht im Sinne Arthur Koestlers sein. Einzelne Systeme wie etwa menschliche Individuen, Institutionen oder Nationalstaaten können als „kleines Ganzes“ in einem gewissen Rahmen autonome Entscheidungen treffen und sind auch individuell in der Lage, auf Störungen zu reagieren, ohne dazu von höheren Instanzen angeregt zu werden. Sie können als System andere Zustände einnehmen und auch wachsen. Doch letztlich sind sie alle zugleich auch „Komponente eines größeren Ganzen“. Sie sind in ein komplexes Systemgeflecht eingebunden. Vor allem sind sie ein von Systemen höherer Ordnung abhängiges Teilsystem, eben ein Holon, Ganzes und Teilchen zugleich.

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Das Zusammenfügen von kleinen Teilchen und Teilsystemen zu Systemen höherer Ordnung ist ein konsistenter Prozess in der physikalischen, biologischen und kulturellen Evolution dieser Welt. Die treibende Kraft scheint dabei die Erhöhung der (thermodynamischen) Effizienz der Systeme zu sein. Nachhaltigkeit kann entsprechend als Beibehaltung von effizienten Systemzuständen betrachtet werden, welche mit einer gewissen Stabilität und Unempfindlichkeit gegenüber externen Störungen einhergeht. Nicht-effiziente Systeme neigen dazu, abrupt andere Zustände einzunehmen oder gar zu kollabieren.

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Leser-Kommentare

  1. 1. Danke

    Ein sehr schöner Artikel, der ohne große Propaganda Tatsachen feststellt. Und gut geschrieben ist er auch noch.

    Bloss: Warum muß sowas in der Rubrik "Meinung" auftauchen und nicht in "Wirtschaft"?

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    Eine Neuordnung der ZEIT?

    Zum 1.Jänner 2010 gibt es bei der ZEIT das Ressort "Wirtschaft" nicht länger. Es taucht als eine von 4 Schubladen im Sideboard der "Nachhaltigkeit" auf (von unten nach oben):

    1. Schublade (Natur): Ökologie
    2. Schublade (Mensch): Soziales
    3. Schublade (Pflicht): Ökonomie
    4. Schublade (Kür): Kultur

    Ich wache von meinem Sekundenschlaf auf - und freue mich sehr über diese ZEIT-Serie. Und wünschte mir pro Woche eine ZEIT-Doppelseite zum Thema "Nachhaltigkeit" auf den Seiten 2 3. Dabei kann die Seite 3 von lokalen Projekten als BEST PRACTISE im Lande der Denker und Dichter berichten - zum Mutmachen, zum Nachahmen. Denn die Veränderung geschieht - schon lange - von unten. DAVON wäre zu berichten!

  2. Endlich mal ein Text, der das immerwährende Wirtschaftswachstum nachdrücklich in Frage stellt. Nur muss man sich im Klaren sein, dass ein noch so logischer und verständlicher Text verpufft, wenn nicht der direkte Bezug zu unserem Wirtschaftssystem gezeichnet wird.

    Ein Wirtschaftsystem, dass systemimmanent einem Wachstumsdiktat untersteht (Stichwort: Kapitalrendite), kann nicht anders als Wachstum anstreben. Denn der grundsätzliche Fehler unsres Geldsystems, dass durch den Zins, Wachstum erzwingen muss, kann nur überwunden werden, wenn genau dies auch als Problem adressiert wird. Leider ist man noch meilenweit davon entfernt, hierüber nachzudenken; denn damit stellt man nicht mehr und nicht weniger als unser Wirtschaftsystem generell in Frage.
    "Den Kapitalismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf..."

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    Der Wachstumszwang auch durch Zwangsarbeit (Hartz IV, ausufernde Zeitarbeit ohne angemessenen Lohnausgleich usw. usf.) wird durchbrochen.

    Der Paradigmenwechsel liegt im Abschiednehmen von der (ausschließlichen) Erwerbsarbeit - hin zur freiwilligen Bürgerarbeit im 3.Sektor.

    Die Brücke baut das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) -
    wwww.grundeinkommen.de - welches den Bürger in den Stand setzt, das zu tun, was er "wirklich, wirklich" (Prof. Bergmann - NEW WORK) will.

    • 19.10.2009 um 17:12 Uhr
    • Crest

    Der Artikel wirkt auf mich wie eine Verknüpfung von Vorstellungen, produziert in freier Assoziation "auf der Couch", und geprägt von einer Reihe nicht (oder zumindest hier nicht) legitimierter begrifflicher Grenzüberschreitungen ohne rechte Disziplin.

    (Damit breche ich den Stab über den Artikel.)

    "Holarchische Weltsicht", "dualistisches Holon", ... große Güte.

    Effiziente Systeme tendieren anscheinend dazu, möglichst geschlossene Zustände einzunehmen und Energie und Stoffe so lange wie möglich innerhalb der Systemgrenzen fließen zu lassen. Mein erster Gedanke war: wie passen denn da die Viren rein?

    Zum Beispiel werden Atome ab einer gewissen Zahl von interagierenden Teilchen instabil und zerfallen. Oder auch nicht, denn: was macht unser "Holist" mit einem Neutronenstern?

    Rasch gewachsene Imperien wie das Römische Reich oder das Reich Alexander des Großen konnten irgendwann die Komplexität der Teilsysteme nicht mehr steuern; sie wurden als System zu offen und ineffizient und zerfielen. Da würde mich mal die Ansicht professioneller Historiker interessieren: ob sie das Wachstum beider Reiche und deren jeweiliger Zerfall für vergleichbar halten.

    Ich sehe nur furchtbare Entgleisungen (nicht bei der Menschheit, sondern im Artikel), denn die Welt ist nicht holistisch: Etwas kann der Fall oder nicht der Fall sein und alles andere gleichbleiben.

    Herzlichst Crest

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    Buchempfehlung   ManfredKVeits

    In den "Inseln der Nachhaltigkeit" wird der Aufbruch des Kapitäns und seiner Crew zu den Gestaden nachhaltigen Lebens im Logbuch ganz im Sinne des Artikels sehr eindringlich und gleichermaßen systemisch anspruchsvoll erzählt. Eine treffliche Weihnachtslektüre - und nicht nur das.

    Aufbruch!   ManfredKVeits

    Sie erinnern mich mit Ihren trefflichen Darlegungen an den Kapitän Visi O'när, der zu den "Inseln der Nachhaltigkeit" aufgebrochen ist.

    Gerne lese ich mehr davon - von Ihrer "Erzählung". Daran mangelt es im Übrigen dem gesamten politischen Führungspersonal.

    • 19.10.2009 um 17:22 Uhr
    • Zenith
    4. Nun...

    das Problem ist das Bevölkerungswachstum!

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      g_coco

    Was ist denn dann die Lösung des Problems?! Ein-Kind Politik? Verhütungsmittel?

    Ich stimme zu, Demographie ist ein großes Problem das einer nachhaltigen Politik im Wege steht. Aber welche konkreten Maßnahmen ergreift man, um die Bevölkerungsexplosion zu verlangsamen oder zu stoppen? Da fängt die Sache an ethisch und politisch heikel zu werden...

    Literaturempfehlung dazu: 100 Stunden (Jean-Christophe Rufin) ein Thriller zwar, aber er reisst das Thema an und liefert Denkanstöße.

    • 19.10.2009 um 17:25 Uhr
    • reichl

    Warum denken die Autoren beim Wachstum leider immer nur an Energie und Dinge, die man anfassen kann?

    Wachstum ist durchaus weiterhin möglich, ganz ohne zusätzliche Belastungen für unseren Planeten:

    Menschen, die heute z. B. Autos bauen könnten morgen Kultur schaffen. Menschen, die heute z. B. in Atomkraftwerken arbeiten könnten morgen pädagogisch aktiv werden und mit Kindern im Wald pädagogisch arbeiten.

    Es gibt unendlich viele gute Dinge, die man tun könnte, die Geld wert sind und damit Wirtschaftswachstum bedeuten könnten, wenn man sie nur bezahlen könnte.

    Und damit kommt die Kritik an diesem Artikel: Für eine Bekämpfung des Wirtschaftswachstums können sich eigentlich nur diejenigen Menschen aussprechen, die schon genug haben. Es ist dekadent sich für einen Stopp des Wachstums auszusprechen wenn man sieht, wie viel Armut es auf der Welt gibt. Armut nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch bei uns, z. B. in Form von Armut an Zeit, sich mit den eigenen Kindern beschäftigen. Nicht aus Unlust heraus, sondern schlicht weil neben dem Broterwerb nicht genügend Zeit bleibt.

    Erst wenn jeder Mensch auf Erden genug zu Essen hat, erst wenn jeder Zugang zu Kultur und Bildung hat, erst wenn alle Eltern genügend Zeit haben sich um ihre Kinder zu kümmern können wir darüber nachdenken ob wir das Wachstum bekämpfen sollten.

    Bis dahin brauchen wir Wachstum, bis jeder genug hat.

    (Jetzt könnte man natürlich eine Verteilungsdebatte beginnen, aber das ist für mich ein anderes Thema.)

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    "Erst wenn jeder Mensch auf Erden genug zu Essen hat, erst wenn jeder Zugang zu Kultur und Bildung hat, erst wenn alle Eltern genügend Zeit haben sich um ihre Kinder zu kümmern können wir darüber nachdenken ob wir das Wachstum bekämpfen sollten."

    Können Sie bitte erläutern, was sie unter "genug" verstehen? Bevor alle Menschen jemals genug haben könnten, sind unsere Ressourcen mehrfach aufgebraucht! Mit Verlaub, aber ich sehe diese Vision als noch größere Utopie, als die im Artikel genannte Idee zur Generationgerechtigkeit. Aus meiner Sicht widerspricht ein "genug" völlig der Natur des Menschen, das sich damit jeglicher Lebenssinn auflöst. Die einzige Chance, die uns bleibt ist der nachhaltige Umgang mit begrenzten Ressourcen und das muss völlig neu geschehen, damit wir nicht sehenden Auges dem Vorbild andere untergegangener Kulturen folgen. Diese Chance ist auch reell, wenn wir lernen unsere Entwicklung durch Wertetausch und nicht durch materiellen Wachstum zu bestreiten.

  3. Eine Neuordnung der ZEIT?

    Zum 1.Jänner 2010 gibt es bei der ZEIT das Ressort "Wirtschaft" nicht länger. Es taucht als eine von 4 Schubladen im Sideboard der "Nachhaltigkeit" auf (von unten nach oben):

    1. Schublade (Natur): Ökologie
    2. Schublade (Mensch): Soziales
    3. Schublade (Pflicht): Ökonomie
    4. Schublade (Kür): Kultur

    Ich wache von meinem Sekundenschlaf auf - und freue mich sehr über diese ZEIT-Serie. Und wünschte mir pro Woche eine ZEIT-Doppelseite zum Thema "Nachhaltigkeit" auf den Seiten 2 3. Dabei kann die Seite 3 von lokalen Projekten als BEST PRACTISE im Lande der Denker und Dichter berichten - zum Mutmachen, zum Nachahmen. Denn die Veränderung geschieht - schon lange - von unten. DAVON wäre zu berichten!

    Antwort auf "Danke"
    • 19.10.2009 um 19:15 Uhr
    • LH

    "Und wie jegliches System können Menschen nach den Gesetzen der Thermodynamik die Ordnung ihres .. ihrer Gesellschaften nur dadurch aufrechterhalten, dass sie stetig Energie zuführen und dadurch die Unordnung (Entropie) in anderen Systemen .. erhöhen."

    Endlich stellt mal jemand diesen Zusammenhang mit dem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem her. Nur leider scheut er die wirklichen Konsequenzen: Diese Zuführung von Energie ist das Wachstum, die Mehrung der Entropie andernorts sein Preis. Nun stellen die Autoren richtig fest, dass es sich dabei um eine Bedingung der Fortexistenz des Systems handelt. Aber warum ziehen sie daraus keine Konsequenzen? Alles idealisierende und moralisierende Argumentieren bringt an dieser Stelle gar nichts, denn für diese Welt ist die Thermodynamik nicht verhandelbar. Da hilft auch kein Systemwechsel, denn dieses Phänomen ist ein Charakteristikum jedes Systems.

    Die zu ziehende Erkenntnis ist bitter: So wenig wie wir im Paradies leben, so wenig gibt es ein "Paradies-System". Für die Frage des Wachstums gibt es zu diesem keine Alternative. Der Verzicht auf Wachstum würde zur Zersetzung der Gesellschaft von innen und dadurch zum Systemzusammenbruch führen und es kann durchaus sein, dass weiteres Wachstum zum Zusammenbruch des Ökosystems und dadurch zum Systemzusammenbruch führt. Nimmt man die Thermodynamik ernst, dann kann es nur um die Frage gehen, wie man das Wachstum trotz allem fortsetzen kann, letztlich koste es was es wolle.

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    die Entropie andernort erhöht ist so richtig, wie die Feststellung, dass es den CO2 Ausstoß vermindert, wenn ich aufhöre zu atmen - und genau so irrelevant.

    Denn die von uns schon im Bereich unseres Sonnensystems nutzbaren freien Energien nebst den Räumen zur "Versenkung" der dabei anfallenden Entropie ist so gewaltig, dass eine numerische Diskussion nicht lohnt.

    Ich persönlich kann mich noch sehr gut an eine der ersten Publikationen von Jeremy Rifkin erinnern, der - kaum dass der das Konzept der Entropie theoretisch verstanden hatte (oder es zumindest glaubte) - aus einer Marginalie eine schlechte Philosophie machte, indem er völlig die Größenordnungen außer Acht lies, mit denen wir es hier praktisch zu tun haben.

    Herzlichst Crest

    "Und wie jegliches System können Menschen nach den Gesetzen der Thermodynamik die Ordnung ihres Körpers bzw. ihrer Gesellschaften nur dadurch aufrechterhalten, dass sie stetig Energie zuführen und dadurch die Unordnung (Entropie) in anderen Systemen wie etwa Pflanzen oder Ökosystemen erhöhen."

    Hier fehlt ein ganz entscheidendes Wort: Der Satz oben gilt nicht für >jegliche Systeme< sondern nur für >geschlossene Systeme<.

    Die Erde ist aber kein geschlossenes System. Die Sonne strahlt mit einer Leistung von etwas mehr als 1,3 Kilowatt pro Quadratmeter auf die Erde ein. Es wird also Energie zugeführt. Diese Energie kann z. B. ein Baum dazu nutzen, die Entropie in seiner Umgebung zu verringern in dem er etwa CO2 in seiner Umgebung bindet und Holz daraus macht.

  4. Der Wachstumszwang auch durch Zwangsarbeit (Hartz IV, ausufernde Zeitarbeit ohne angemessenen Lohnausgleich usw. usf.) wird durchbrochen.

    Der Paradigmenwechsel liegt im Abschiednehmen von der (ausschließlichen) Erwerbsarbeit - hin zur freiwilligen Bürgerarbeit im 3.Sektor.

    Die Brücke baut das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) -
    wwww.grundeinkommen.de - welches den Bürger in den Stand setzt, das zu tun, was er "wirklich, wirklich" (Prof. Bergmann - NEW WORK) will.

    Antwort auf "Endlich!!!"
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  • Von Pierre Ibisch, Lars Schmidt
  • Datum 23.10.2009 - 09:01 Uhr
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  • Serie Nachhaltigkeit
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