Politik und Banken Ein Schauspiel der Ohnmacht
Die Hauptverursacher der Krise sind gleichzeitig deren Gewinner. Den Kampf um eine Neuordnung der Finanzbranche haben Angela Merkel und ihre Kollegen gar nicht erst angetreten
© Lluis Gene/AFP/Getty Images

Regierungschef aus aller Welt haben in klaren Worten die Akteure der Finanzbranche kritisiert. Kritiker fragen jedoch, was faktisch dabei herausgekommen ist
Die Inszenierung ist immer wieder beeindruckend: Da empört sich Deutschlands Kanzlerin über die "Schande", dass just jene Banken, "die uns an den Abgrund gebracht haben", auch aus dem Schuldendebakel der Griechen ein Geschäft machen und verspricht, eine "neue Verfassung für die internationalen Finanzmärkte". Da zetert Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy über die "Entartung des Kapitalismus" und fordert wie einst nur die Aktivisten von Attac die "Besteuerung der Spekulation" gegen "die Raserei der Finanzmärkte". Da droht Luxemburgs Premierminister Jean- Claude Juncker im Namen aller Regierungen der Eurozone, man werde den Spekulanten die "Folterwerkzeuge" zeigen und selbst Amerikas Präsident Barack Obama wettert gegen die "Bonzen an der Wall Street" und prahlt wie ein Straßenjunge, er sei "bereit zum Kampf, wenn diese Leute ihn wollen". So scheint das Versprechen der Regierenden in Europa und den USA völlig klar: Die Bändigung der Finanzindustrie zugunsten der übrigen Wirtschaft genießt höchste Priorität und die Verantwortlichen tun alles, "damit sich eine solche Krise nicht wiederholt", wie Angela Merkel versicherte.
Doch dieses Schauspiel ist zutiefst verlogen. Tatsächlich sind Merkel, Sarkozy, Obama und ihre Mitstreiter auf diesem Weg bis heute keinen Schritt vorangekommen. Der moralische Protz ihrer Versprechungen steht im umgekehrten Verhältnis zu den tatsächlich ergriffenen Maßnahmen und verstellt den Blick auf ein Politikversagen, dass eher früher als später das ganze Netz der globalisierten Wirtschaft zu zerreißen droht.
Fast drei Jahre ist es jetzt schon her, dass mit dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase die ersten Banken wie die deutsche IKB oder der Schweizer Geldriese UBS Milliardenverluste erlitten. Und spätestens seit dem Fall von Lehman Brothers im September 2008 und den milliardenschweren Rettungsaktionen für die übrige Bankenwelt ist klar, dass die Deregulierung der Kapitalmärkte ein zerstörerisches "Monster" hervorgebracht hat, wie Bundespräsident Horst Köhler beklagte. Mindestens 100 Millionen Menschen haben deswegen weltweit ihre Arbeit verloren. Der wirtschaftliche Schaden ist größer, als der Gesamtwert aller in den USA produzierten Güter und Dienstleistungen eines Jahres und die Staatsverschuldung wird nun ihrerseits zur Bedrohung.
Trotzdem wurde bis heute keiner der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Im Gegenteil: Die Hauptverursacher der Krise sind nun sogar die Gewinner und schanzen sich schon wieder zweistellige Millionengehälter zu. Und immer sichtbarer wird, dass die Fehlentwicklung der globalisierten Finanzwelt einer kleinen Clique aus den Führungsetagen von etwa 15 globalen Finanzkonzernen eine Macht in die Hände gespielt hat, die sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht.
Das begann schon damit, dass die Bankfürsten selbst die Bedingungen diktierten, zu denen ihre Geldkonzerne mit Steuergeld gerettet wurden. In Deutschland ging das so weit, dass der Vertreter der Geldwirtschaft, Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, persönlich die Kernpunkte mit der ahnungslosen Kanzlerin und ihrem überforderten Finanzminister aushandeln konnte. Anschließend erstellte die weltweit für die Finanzbranche aktive Anwaltsfirma Freshfields den zugehörigen Gesetzentwurf, der dann putschartig durchs Parlament gepeitscht wurde. Ganz ähnlich lief es in London, Paris oder Washington. So wurde von Anfang an verhindert, dass die zahlungskräftigen Gläubiger der in Schieflage geratenen Geldhäuser, also jene, die das Geld für die Fehlspekulationen bereitgestellt hatten, auch für die Sanierung zahlen mussten – so wie es bei jeder anderen Pleite selbstverständlich ist. Die Aushebelung dieses Grundprinzips der Marktwirtschaft machte viele Finanzkonzerne wie die Unicredit oder JP Morgan und vor allem die Deutsche Bank und den Wall-Street-Primus Goldman Sachs zu den größten Nutznießern der von ihnen selbst mit verursachten Krise.
So erhielt allein die Deutsche Bank über die Rettung der US-Versicherung AIG, deren Bonusjägern die Deutschbanker ihre Risiken aus dem US-Hypothekengeschäft angedreht hatten, mehr als zehn Milliarden Dollar. Mindestens noch einmal die gleiche Summe kassierte die Bank aus den übrigen Rettungsaktionen und genauso profitierten die Kollegen bei Goldman Sachs. Dabei waren gerade diese Geldriesen zuvor führend bei der Vermarktung jener "toxischen" Kreditpakete, die bis heute die Bilanzen ihrer Kunden verheeren. Schlimmer noch: Während die Goldmänner und die Deutschbanker noch die faulen Kredite bei den weniger smarten Kollegen in Landesbanken oder Pensionsfonds unterbrachten, setzten die Handelsstrategen derselben Unternehmen bereits seit Herbst 2006 im großen Stil auf den Ausfall eben dieser Anlagen. Als der Wertverfall der von ihnen selbst vermarkteten Papiere dann eintrat, machten sie darauf noch einmal Gewinn – ein ungeheuerlicher Vorgang, der in der übrigen Wirtschaft völlig undenkbar wäre. Hersteller von Konsumgütern haften für Schäden aus fehlerhaften Produkten selbst dann, wenn kein Verschulden vorliegt. Hier aber wurden skrupellos Produkte vermarktet, von denen die Verkäufer wissen mussten, dass sie ihren Kunden gigantische Verluste einbringen würden.
Allein schon diese Episode dokumentiert, dass sich die Gemeinde der Investmentbanker und ihrer Mittäter bei Rating-Agenturen und Hedgefonds zu einer Parallelgesellschaft entwickelt hat, die Normen und Werte der übrigen Gesellschaft für sich nicht gelten lässt. Gleichzeitig gelingt es ihnen aber bis heute, den politischen Prozess rund um ihre Geschäfte beliebig zu manipulieren. Simon Johnson, vormals Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, beschrieb die Plünderung der Staatskassen zur Stützung des Bankensystems darum als "Silent Coup", als stillen Staatsstreich einer kleinen Clique von Finanzmanagern wider die Grundregeln von Marktwirtschaft und Demokratie.
- Datum 07.03.2010 - 14:08 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 99
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Unsere Demokratie ist seit langem, wenn nicht schon immer, ein gesellschaftlich akzeptierter Euphemismus für Wirtschaftsoligarchie. Es heißt ja auch nicht umsonst:
"Demokratie ist die Diktatur des Kapitals."
Ich meine es war J.P. Morgan, Mitbegründer der FED, der sagte:
"Gebt mir die Macht über das Geld und es ist mir egal, wer die Gesetze macht."
"Schuld daran ist jedoch auch die Trägheit der Vielen, die sich zwar ärgern, aber ihre demokratische Teilhabe allenfalls auf die nächste Wahl beschränken."
und
"Es wird Zeit sich einzumischen. Wer das versäumt, bekommt vermutlich schon bald die Krise, die er verdient."
Aha und wie soll das aussehen?
Banken einreißen, Bankster lynchen, gar Revolution gegen eine unfähige und überforderte Regierung?
Sämmtliche rechtsstaatlichen Mittel, die dem Otto-Normalbürger zur Verfügung stehen sind wirkungslos und ich bezweifle, dass der Artikel zu Gewalt gegen die Finanzoligarchie aufrufen soll.
MfG
AoM
PS: Ja, einem der größten Wirtschaftsverbrecher richtete Mutti die Geburtstagsfeier auf Staatskosten aus.
...jedem klar sein, dass der Finanzsektor sehr stark reguliert war und die "Bankster" lediglich nach den ihnen vorgegebenen Regeln handelten. Der Artikel zeigt aber, dass die Zusammenhänge der Krise keineswegs besonders gut verstanden sind. So ist es durchwoben von schlechten Vergleichen, die den Ahnungslosen völlig falsch leiten. „Hersteller von Konsumgütern haften für Schäden aus fehlerhaften Produkten selbst dann, wenn kein Verschulden vorliegt.“ Eine solche Aussage ist natürlich falsch und stellt falsche Weichen in den Köpfen.
Der Produzent eines Konsumgutes haftet natürlich nicht, wenn man vom Sturm von der Autobahn geweht wird. Es ist auch unwahr, Moody’s habe es in der Hand Griechenland endgültig „in die Pleite zu treiben“. Hat Moody’s die griechischen Schulden illegal angehäuft oder diese Anhäufung schlampig kontrolliert? Ist Moody’s schuld, dass die Zentralbank und Bafin dumme Regeln aufstellen?
Auch haben die meisten Laien oder Reporter kaum durchdacht warum Leerverkäufe eine sehr wichtige wirtschaftliche Funktion erfüllen noch welche diese ist. Offenbar haben die auch die Politiker das nicht oder sie haben eigene Gründe, suchen einen Buhmann oder so….
Es ist gut, dass man langsam handelt. Würde man nämlich alle heute geforderten Dinge tun, so wäre der Schaden immens.
...jedem klar sein, dass der Finanzsektor sehr stark reguliert war und die "Bankster" lediglich nach den ihnen vorgegebenen Regeln handelten. Der Artikel zeigt aber, dass die Zusammenhänge der Krise keineswegs besonders gut verstanden sind. So ist es durchwoben von schlechten Vergleichen, die den Ahnungslosen völlig falsch leiten. „Hersteller von Konsumgütern haften für Schäden aus fehlerhaften Produkten selbst dann, wenn kein Verschulden vorliegt.“ Eine solche Aussage ist natürlich falsch und stellt falsche Weichen in den Köpfen.
Der Produzent eines Konsumgutes haftet natürlich nicht, wenn man vom Sturm von der Autobahn geweht wird. Es ist auch unwahr, Moody’s habe es in der Hand Griechenland endgültig „in die Pleite zu treiben“. Hat Moody’s die griechischen Schulden illegal angehäuft oder diese Anhäufung schlampig kontrolliert? Ist Moody’s schuld, dass die Zentralbank und Bafin dumme Regeln aufstellen?
Auch haben die meisten Laien oder Reporter kaum durchdacht warum Leerverkäufe eine sehr wichtige wirtschaftliche Funktion erfüllen noch welche diese ist. Offenbar haben die auch die Politiker das nicht oder sie haben eigene Gründe, suchen einen Buhmann oder so….
Es ist gut, dass man langsam handelt. Würde man nämlich alle heute geforderten Dinge tun, so wäre der Schaden immens.
Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht!
Dem gibt es nichts zu zufügen.
...aber dafür umso wahrer.
Fußnote: Der Autor dieses Gedichts ist bisher nicht bekannt.
Man sollte schon bei den Begriffen 'Leerverkäufe' und 'Derivate' stutzig werden - ein treffendes Gedicht, aber nicht von Tucholsky, wie man schon seit Oktober 2008 an verschiedenen Stellen nachlesen kann, u.a. in der Gegendarstellung der Kurt Tucholsky Gesellschaft (http://www.tucholsky-gese...) vom 29.10.2008.
Der tatsächliche Autor ist Richard G. Kerschhofer. Das Gedicht findet sich unter dem Titel "Höhere Finanzmathematik" auf der Seite der "freiheitlichen" österreichischen Genius Gesellschaft...
Schon wieda lese ich dieses Gedicht, das angeblich 1930 von Tucholsky geschrieben wurde, in Wirklichkeit hat es aber der Wiener Autor Richard Kerschhofer 2008 geschrieben.
Link: http://wien.orf.at/storie...
Die Aussage bleibt zwar, aber wenn das Erstellungsdatum 2008 und nicht 1930 war dann nimmt es dem Gedicht doch etwas Wind aus dem Segel...
Dem gibt es nichts zu zufügen.
...aber dafür umso wahrer.
Fußnote: Der Autor dieses Gedichts ist bisher nicht bekannt.
Man sollte schon bei den Begriffen 'Leerverkäufe' und 'Derivate' stutzig werden - ein treffendes Gedicht, aber nicht von Tucholsky, wie man schon seit Oktober 2008 an verschiedenen Stellen nachlesen kann, u.a. in der Gegendarstellung der Kurt Tucholsky Gesellschaft (http://www.tucholsky-gese...) vom 29.10.2008.
Der tatsächliche Autor ist Richard G. Kerschhofer. Das Gedicht findet sich unter dem Titel "Höhere Finanzmathematik" auf der Seite der "freiheitlichen" österreichischen Genius Gesellschaft...
Schon wieda lese ich dieses Gedicht, das angeblich 1930 von Tucholsky geschrieben wurde, in Wirklichkeit hat es aber der Wiener Autor Richard Kerschhofer 2008 geschrieben.
Link: http://wien.orf.at/storie...
Die Aussage bleibt zwar, aber wenn das Erstellungsdatum 2008 und nicht 1930 war dann nimmt es dem Gedicht doch etwas Wind aus dem Segel...
Verehrter Herr Schumann,
man kann es mir selten Recht machen, wenn es um den Diskurs über die Finanz"Wirtschaft" geht. Sie schaffen das.
Heutzutage muss man als Journalist schon mutig sein, solche Wahrheiten auszusprechen!
Dem ist nichts hinzu zu fügen.
Volle Zustimmung.
Ein klares Statement, pointiert und dennoch sachlich.
Das nächste Kapitel dieses Dramas findet statt, wenn in den USA die "Volcker-Rule" abgebügelt wird.
Dem ist nichts hinzu zu fügen.
Volle Zustimmung.
Ein klares Statement, pointiert und dennoch sachlich.
Das nächste Kapitel dieses Dramas findet statt, wenn in den USA die "Volcker-Rule" abgebügelt wird.
Schöner Beitrag ! Danke, liebe Zeit-Redaktion.
So etwas war längst überfällig !!!
Die Frage ist nur: UND JETZT?
Mit diesen-unseren "komischen" (wobei sie leider wirklich alles andere als komisch sind) Politikern wird sich aber auch gar nichts ändern. Schlimmstenfalls wird eben ein bisschen mehr Mövenpick-Eis spendiert ...
Also: Was tun? BÄnker und Politiker lynchen, die Banken verstaatlichen und ...
ODER warten wir - wie üblich - einfach weiter ab bis uns dieses Land ganz um die Ohren geflogen ist?
HOFFENTLICH haben die Wähler NRW gegriffen, dass es SO WIE JETZT eben NICHT weitergehen kann - und servieren unserem gewählten Abstimmern (ich schreibe absichtlich NICHT Repräsentanten) in Berlin die Rechnung.
Betriebsrenten werden aus Anlagen finanziert, die mündelsicher sein sollen. Nach der Definition "Mündelsicherheit" gehören dazu die u.a. Anlagearten.
* Inländische Hypotheken, Grund- und Rentenschulden
* Bundesschatzbriefe, Bundesanleihen
* Länderanleihen
* Pfandbriefe, Kommunalobligationen
* Tagesgeldkonten.
Ins wackeln gerieten Pfandbriefe der Hypotheken- und Wechselbanken. Hätte man diese Banken pleite gehen lassen, dann würde viele Betriebsrenten heute wesentlich geringer ausfallen. Das hat der Gesetzgeber in Wirklichkeit im Auge gehabt, wenn es um die Rettung von Banken ging.
Zwischenzeitlich dürften die Zusatzversorgungskassen ihre Bestände umgeschichtet haben, so dass die nächste Krise an den Betriebsrentnern vorbeigeht.
Deshalb dürfte der Gesetzgeber künftig nicht mehr bereit sein, den Banken zu helfen.
Es wird dann so kommen, dass Banken im Status i.K. fortgeführt werden, bis sich die Bankenlandschaft konsolidiert hat.
Übrigens der Druck auf die CDU/CSU dürfte steigen, wenn die SPD / Die Grünen mit dem Thema "Wir bestrafen die Banken" in den Wahlkampf gehen. Bis dahin passiert allerdings nichts.
Die SPD/Grünen die dereguliert haben, was das Zeug hält, sollen sich jetzt dagegen wenden?
Im Übrigen. Man hätte eine good bank ( mit denen von Ihnen aufgeführten Kunden) gründen sollen und den Rest in den Orkus verschwinden lassen können.
Man will es nicht. Ziel ist es, den Staat zu plündern und die Politiker machen mit ( Manche sind d...wie ??, manche profitieren.
Die SPD/Grünen die dereguliert haben, was das Zeug hält, sollen sich jetzt dagegen wenden?
Im Übrigen. Man hätte eine good bank ( mit denen von Ihnen aufgeführten Kunden) gründen sollen und den Rest in den Orkus verschwinden lassen können.
Man will es nicht. Ziel ist es, den Staat zu plündern und die Politiker machen mit ( Manche sind d...wie ??, manche profitieren.
Der Artikel hebt sich wohltuend von den übrigen Artikel in der Mainstream-Presse ab. Errtet man gar nicht in der ZEIT.
Die SPD/Grünen die dereguliert haben, was das Zeug hält, sollen sich jetzt dagegen wenden?
Im Übrigen. Man hätte eine good bank ( mit denen von Ihnen aufgeführten Kunden) gründen sollen und den Rest in den Orkus verschwinden lassen können.
Man will es nicht. Ziel ist es, den Staat zu plündern und die Politiker machen mit ( Manche sind d...wie ??, manche profitieren.
werden von Hypotheken- und Wechselbanken herausgegeben.
Eine davon ist die Bayrische Hypo.
Was glauben Sie, wieviele Pfandbriefe bis zum Crash in den Beständen der Zusatzversorger waren. Lesen Sie es nach und es dämmert Ihnen.
werden von Hypotheken- und Wechselbanken herausgegeben.
Eine davon ist die Bayrische Hypo.
Was glauben Sie, wieviele Pfandbriefe bis zum Crash in den Beständen der Zusatzversorger waren. Lesen Sie es nach und es dämmert Ihnen.
Das ist ein Irrglauben, denn wenn das Bankensystem zusammenbricht, kann immer noch der Staat als Kreditgeber für die Wirtschaft einspringen. Ist allemal besser, als Steuermittel sinnlos in Bankenrettungen zu verbraten, denn die Wirtschaft hat bisher von der Bankenrettung kaum etwas. Nicht die Kreditvergabe wurde dadurch gesichert, sondern die Gewinne anderer Banken.
MfG
AoM
....wir einen zunächst sinnvoll anmutenden Vorschlag: "denn wenn das Bankensystem zusammenbricht, kann immer noch der Staat als Kreditgeber für die Wirtschaft einspringen." Das "kann" der Staat zwar, aber das Risiko wäre grösser als tue er dies indirekt über die geretteten Banken.
Auch "Steuermittel sinnlos in Bankenrettungen zu verbraten" ist kaum richtig. Hätte man nicht, so hätten wir vermutlich 30% Arbeitslose und bräuchten einen Arbeitsdienst. Es ist nämlich unwahr, wenn man sagt, die Wirtschaft habe davon nichts gehabt. Sie wäre vollständig zusammengebrochen ohne die Garantien durch die Regierungen.
Richtig ist, dass die Garantien bedeuten, dass Banken billiger Geld aufnehmen können, als sie es sonst könnten und daher höhere Gewinne haben, als sie sie sonst hätten. Diese Gewinne werden aber besteuert, wie die Gewinne eines Entwicklers, der im Neubaugebiet Häuser baut. Auch dieser ist "subventioniert" worden, weil die Gemeinde das Gebiet dafür auswies. Der Spediteur wird subventioniert durch die polizeiliche Regulierung des Verkehrs....
....wir einen zunächst sinnvoll anmutenden Vorschlag: "denn wenn das Bankensystem zusammenbricht, kann immer noch der Staat als Kreditgeber für die Wirtschaft einspringen." Das "kann" der Staat zwar, aber das Risiko wäre grösser als tue er dies indirekt über die geretteten Banken.
Auch "Steuermittel sinnlos in Bankenrettungen zu verbraten" ist kaum richtig. Hätte man nicht, so hätten wir vermutlich 30% Arbeitslose und bräuchten einen Arbeitsdienst. Es ist nämlich unwahr, wenn man sagt, die Wirtschaft habe davon nichts gehabt. Sie wäre vollständig zusammengebrochen ohne die Garantien durch die Regierungen.
Richtig ist, dass die Garantien bedeuten, dass Banken billiger Geld aufnehmen können, als sie es sonst könnten und daher höhere Gewinne haben, als sie sie sonst hätten. Diese Gewinne werden aber besteuert, wie die Gewinne eines Entwicklers, der im Neubaugebiet Häuser baut. Auch dieser ist "subventioniert" worden, weil die Gemeinde das Gebiet dafür auswies. Der Spediteur wird subventioniert durch die polizeiliche Regulierung des Verkehrs....
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren