Rückblick Was man dieses Jahr noch sagen durfte
Worüber wurde 2010 auf ZEIT ONLINE diskutiert? Vor allem über Sarrazin, Integration und Leitkultur – aber auch über den Rücktritt einer "beleidigten Leberwurst".
© Alex Domanski/Reuters

Sarrazin erhielt für seine Thesen viel Zustimmung
Nicht länger als vier Absätze war die Meldung, mit der Mitte Juni die Sarrazin-Debatte begann. Deutschland würde durch Einwanderer dümmer, hatte der ehemalige Bundesbankvorstand behauptet. In der Redaktion erwarteten wir, dass sich die standesgemäße Empörung bald wieder legen würde.
Es kam anders. Der Veröffentlichung seiner Thesen folgten Diskussionen über Intelligenz, Integrationsprobleme und schließlich die deutsche Leitkultur. Zehn der 20 meistkommentierten Artikel dieses Jahres stehen in Zusammenhang mit der von Sarrazin angestoßenen Debatte. Den ersten Platz in dieser Rangliste belegt mit derzeit 1.171 Kommentaren der Gastbeitrag von Sigmar Gabriel, in dem er Sarrazins Parteiausschluss fordert – und dafür von unseren Lesern viel Lob erfährt.
Zu Beginn der Debatte wurden Sarrazins Thesen und deren Wahrheitsgehalt diskutiert. Was hat Intelligenz mit Genen zu tun? Und was mit dem Islam? Geht es nicht eher um Bildung und soziokulturelle Faktoren? Und schließlich: Was ist jetzt mit diesem Judengen?
- Die 25 meistdiskutierten Artikel, Plätze 1-10
-
1. Welch hoffnungsloses Menschenbild! von Sigmar Gabriel (1.171 Kommentare)
2. Sind Muslime dümmer? von Bernd Ulrich und Özlem Topcu (1.082)
3. Zu wem beten die da? von Karen Armstrong (1.025)
4. Israel begibt sich in eine gefährliche Selbstisolation von Michael Thumann (772)
5. Glaube und Wahn von Johannes Kandel (739)
6. Israel erzürnt seine Partner (707)
7. Ahmadineschad provoziert mit Verschwörungstheorie (652)
8. Deutschland schafft mich ab von Hilal Sezgin (642)
- Plätze 11-20
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11. Diesseits von Gut und Böse von Gero von Randow (544)
12. Sarrazin schrammt knapp an der Lüge vorbei von Martin Spiewak (534)
13. "Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen" (533)
14. Stellt Stuttgart 21 zur Wahl von Carsten Lißmann (528)
15. Zäune und Wachmannschaften von Christian Bangel (523)
16. Wikileaks-Gründer bleibt in Haft (516)
17. Deutsche mit wenig Lust aufs Kinderkriegen (515)
18. Integriert die Union! von Markus Horeld (503)
19. Urteil der Angst im Gebetsstreit von Martin Spiewak (502)
20. Integrationsdebatte Seehofer gegen Zuwanderung aus "fremden Kulturkreisen" (499)
Ob Sarrazins Thesen stimmen oder nicht – viele Leser waren der Meinung, dass nun endlich einige "Tatsachen" zur Sprache kämen, die sonst nicht in das "erzwungene Weltbild einer Multi-Kulti-Kultur" passen: Parallelgesellschaften, Integrationsverweigerer, Ausländerkriminalität und schleichende Islamisierung. Die Gegenseite verwies darauf, dass über diese Probleme schon längst - und vor allem sachlicher - diskutiert werde. Die aufgeregte, teilweise populistische Debatte, die Sarrazin angestoßen hat, könne die Integration in Deutschland nicht voranbringen. Antworten seien gefragt, nicht schräge Thesen.
Aber was darf man bei diesem Thema überhaupt noch sagen? Die Sarrazin-Debatte gab auch Anlass, sich über die Grenzen der political correctness zu streiten. Sarrazins Rausschmiss aus dem Vorstand der Bundesbank zeige, dass Demokratie und Meinungsfreiheit in Deutschland am Ende sind, so die einen. Aber nein, Herr Sarrazin wurde genügend Gelegenheit geboten, seine Meinung zu sagen. Nun müsse er aber auch die Konsequenzen tragen, so die anderen.
Als Sarrazin und seine Thesen langsam in Vergessenheit gerieten, sorgten Horst Seehofer und Christian Wulff dafür, dass die diesjährige Integrationsdebatte in eine weitere Runde ging. Gehört der Islam nun zu Deutschland? Wie stark ist unsere Geschichte eigentlich vom Islam geprägt? Und wie war das noch gleich mit unserer Leitkultur?
Das Kommentaraufkommen war während der Sarrazin-Debatte im Herbst auf konstant hohem Niveau. Pro Woche schrieben unsere Leser zwischen 12.000 und 14.000 Kommentare. Die kommentarreichste Kalenderwoche war aber zwischen dem 31. Mai und 6. Juni.
Ende Mai hatte die israelische Armee eine Flottille mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen gestürmt und neun Menschen getötet. Der Zwischenfall löste die heftigste Nahost-Debatte dieses Jahres auf ZEIT ONLINE aus. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Frage nach der Rechtmäßigkeit des Angriffs. Wie bei jedem Artikel zu diesem Thema ging es aber schnell auch um das große Ganze: Wer hat Schuld am Nahostkonflikt? Warum wird nicht endlich Frieden geschlossen? Und wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus?
- Datum 29.12.2010 - 09:30 Uhr
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Die ZEIT stellt erstaunt fest, daß selten eine so starke Diskussionsteilnahme beobachtet werden konnte wie anläßlich der Sarrazin-Debatte. Was lernen wir daraus? Die Bürger haben ein Bedürfnis, Themen zu diskutieren, die ihnen auf den Nägeln brennen. Auf, auf, freie Presse! Hier gibt es Bedarf an echten Informationen und offenen Foren!
Doch fürchte ich, dieser Ansporn hält nicht vor... schon muß ich lesen: "Als Sarrazin und seine Thesen langsam in Vergessenheit gerieten, sorgten Horst Seehofer und Christian Wulff dafür, dass die diesjährige Integrationsdebatte in eine weitere Runde ging." Im Klartext: Die Meinungsmacher hofften schon, daß Sarrazin in Vergessenheit geriet, da kam ärgerlicherweise das Thema wieder hoch. Was lernt die Presse daraus? Am besten nichts mehr zum Thema publizieren, dann erstirbt die Debatte mangels Forum. Dies erleben wir seit geraumer Zeit.
Schreiben sind Sie auch ein Meinungsmacher.
Ich als Bürger hätte auf diese Sarrazin-Schreidebatte verzichten können und wollen. Sie war unsachlich, populistisch und nicht zielführend. Sie war eine Debatte von rechtem Gedankengut, gegen politisch korrekte, also differenzierte und menschliche Ausdrucksweise. Plötzlich ging es nur noch darum was irgendwelche ominösen Stammtische faseln. Argumente kamen ohnehin kaum welche. Ständig schrie man nur, er hätte ja recht.Worin mochten viele nicht zu formulieren.
Ich bin froh, dass unsere starke multikulturelle Demokratie das überstanden hat und hoffe dass 2011 ein Jahr der intelligenten und vernunftbasierten Debatte wird.
Schreiben sind Sie auch ein Meinungsmacher.
Ich als Bürger hätte auf diese Sarrazin-Schreidebatte verzichten können und wollen. Sie war unsachlich, populistisch und nicht zielführend. Sie war eine Debatte von rechtem Gedankengut, gegen politisch korrekte, also differenzierte und menschliche Ausdrucksweise. Plötzlich ging es nur noch darum was irgendwelche ominösen Stammtische faseln. Argumente kamen ohnehin kaum welche. Ständig schrie man nur, er hätte ja recht.Worin mochten viele nicht zu formulieren.
Ich bin froh, dass unsere starke multikulturelle Demokratie das überstanden hat und hoffe dass 2011 ein Jahr der intelligenten und vernunftbasierten Debatte wird.
Leider ist diese Übersicht nur wenig brauchbar. Es ist schon ein wenig kritisch, aus der Zahl von Kommentaren auf ein Interesse der Leser zu schließen - hier wäre die Zahl der Lesungen eines Artikel vielleicht besser gewesen. Aber bei manchem Themen, die Artikel berühren können, werden einfach viele emotionale Inhalte berührt, was die Schwelle für eine Reaktion herabsenkt. Man stelle sich vor, es würde ein Artikel erscheinen (weil irgend wer den Vorschlag in den Raum stellte), eingewanderte Muslime zwangsweise zu kastrieren, wenn sie ein Kind bereits haben. Die Zahl der Kommentare wäre alles sprengend, doch ein Thema wäre es nicht, noch würde es irgend ein Interesse im gesamten Volk widerspiegeln.
Auch bei Sarrazin ist der Blick allein auf schiere Anzahl der Wortmeldungen irreführend. Gerade in diesen "threads" bezogen sich die Kommentatoren oft, wenn nicht überwiegend auf andere Leser, nicht auf den Artikel, manches Mal nicht einmal aufs Thema. Es sieht schon anders aus, wenn man nur die Anzahl der Kommentatoren zu einem Artikel nimmt, also von der Zahl ihrer jeweiligen Anmerkungen absieht.
Und wollen wir, trotz aller löblichen Ansätze, nicht vergessen, dass die Medien auch eine Lenkungsfunktion haben. Mit der Gesundheitsreform, die viele und meist einschneidender betrifft, lassen sich wenig Schlagzeilen formen. Also wurde wenig darüber geschrieben, was auch nur wenig kommentiert werden konnte.
Was ich meine? Zu den jeweiligen Themen 'meine' ich unter den jeweiligen Artikeln.
Erfreulich wäre aber ein gründliches Überdenken Ihrer Praxis bei Moderationen, Löschungen und Sperrungen, sehr geehrter Herr Horn, sehr geehrte Redaktion. Allzu oft werden hier Kommentare gelöscht, ohne den dazugehörigen Kontext zu beachten. Könnte es sein, daß Sie Kommentare zu x verschiedenen Themen in der eintreffenden Reihenfolge bearbeiten und nur nach bestimmten Formulierungen suchen? Dem Kontext also null Aufmerksamkeit schenken?
Das würde mir eine Menge der Löschungen und auch der Nichtlöschungen erklären.
Anregen möchte ich auch, Ihre Formulierungen zu Löschungen zu überdenken. Im Leserblog wurde z.B. der Nutzer Jumamo mehrfach mit dem Etikett 'Frauenfeindlichkeit' beklebt, was - Kontext - ehrverletzender Unsinn war. Er wurde schließlich, meiner Meinung nach zu Unrecht, gesperrt, als er jemandem, der in beleidigender Weise die Beleidigungen von Erika Steinbach an Wladyslaw Bartoszewski wiedergab, passende Worte dazu schrieb. http://community.zeit.de/...
Das ist nur ein Beispiel unter vielen. Leider vergraulen Sie auf diese Weise vor allem die klugen, sachlichen und höflichen Nutzer zugunsten einer erschreckenden Zunahme der geäußerten Ressentiments rechter Wutbürger. Das ist auch deswegen bedauerlich, weil die Diskussionen auf diese Weise an Gehalt ebenso abnehmen wie sie an Feindseligkeit und bedenklichen Inhalten zunehmen.
"Das ist nur ein Beispiel unter vielen. Leider vergraulen Sie auf diese Weise vor allem die klugen, sachlichen und höflichen Nutzer zugunsten einer erschreckenden Zunahme der geäußerten Ressentiments rechter Wutbürger. Das ist auch deswegen bedauerlich, weil die Diskussionen auf diese Weise an Gehalt ebenso abnehmen wie sie an Feindseligkeit und bedenklichen Inhalten zunehmen."
Muhahahaha. Rechter Wutbürger: Das gehört als Unwort des Jahres gekürt. Gilt das doch bei den linksgrün dominierten Medien als Synonym für politisch-inkorrekte respektive von der eigenen multikulturellen Gesinnung abweichende Meinungen. Also das, was die ganz normale bürgerliche Mitte der Gesellschaft erlebt, denkt und fühlt, die weder links- noch rechtsextrem eingestellt ist.
Bitte argumentieren Sie sachlich, wie es unsere Netiquette verlangt. Danke. Die Redaktion/sh
"Das ist nur ein Beispiel unter vielen. Leider vergraulen Sie auf diese Weise vor allem die klugen, sachlichen und höflichen Nutzer zugunsten einer erschreckenden Zunahme der geäußerten Ressentiments rechter Wutbürger. Das ist auch deswegen bedauerlich, weil die Diskussionen auf diese Weise an Gehalt ebenso abnehmen wie sie an Feindseligkeit und bedenklichen Inhalten zunehmen."
Muhahahaha. Rechter Wutbürger: Das gehört als Unwort des Jahres gekürt. Gilt das doch bei den linksgrün dominierten Medien als Synonym für politisch-inkorrekte respektive von der eigenen multikulturellen Gesinnung abweichende Meinungen. Also das, was die ganz normale bürgerliche Mitte der Gesellschaft erlebt, denkt und fühlt, die weder links- noch rechtsextrem eingestellt ist.
Bitte argumentieren Sie sachlich, wie es unsere Netiquette verlangt. Danke. Die Redaktion/sh
Hallo Wahrsprecher,
Sie haben natürlich Recht mit Ihrem Hinweis, dass ein hohes Kommentaraufkommen nicht immer auch ein großes Interesse einer breiten Leserschaft bedeuten muss. Manchmal können es auch wenige engagierte Leser sein, die sich für längere Zeit über ein Thema austauschen. Bei der Sarrazin-Debatte hatten wir allerdings den Eindruck, dass sich sehr viele Leser für das Thema interessiert und sich an den Diskussionen beteiligt haben.
Beste Grüße
Sebastian Horn
in der Artikelauswahl schon für repräsentativ, weil er eben auch durch Ereignisse in der realen Welt zu bestätigt werden scheint:
ein gewisses, nicht sehr differenziertes Unbehagen am Islam und/oder Ausländern.
Die Ergebnisse entsprechender Abstimmungen würden daher meiner Meinung nach hierzulande nicht viel anders lauten als in der Schweiz, wenn es z.B. auf Minarette oder straffällige Ausländer abzielt. Das darf einerseits nicht übertreibend gleich als Bedrohung der FDGO gesehen werden, andererseits ist so eine Haltung gegenüber vielen gut integrierten Mitbürgern und Gästen unseres Landes grob unfair und unfreundlich. Und weil solche Tendenzen sich auch leicht verstärken und dann tatsächlich gefährlich werden können, müssen Gesellschaft und Politik gleichzeitig problemorientiert
und wachsam bleiben: nichts schönreden, aber das giftige Ressentiment bekämpfen.
Ich schließe mich Wahrsprecher an.
Mir fehlt z. B. in diesem Artikel die Zahl der Kommentatoren und, vielleicht in Prozentzahlen ausgedrückt, die Zahl derer, die sich ständig oder nur zeitweilig beteiligen.
Ich jedenfalls entdecke immer die gleichen Namen in den Debatten wieder, so daß man aus der Zahl der Kommentare eigentlich nichts Besonderes schließen kann, manchmal sogar nur, daß sich 2 oder 3 Kommentatoren die Nacht um die Ohren geschlagen haben.
waere : 'was man 2010 nicht mehr sagen durfte'!
Das wird immer mehr!
Man darf sagen : wir müssen den Euro unbedingt retten!
Was nicht: Unsere Regierungen begehen Gesetzesbruch indem sie für Griechenlands Staatsschulden geradestehen!
(Dagegen haben ein paar hochintelligente Gegner des Euros geklagt und sind von Karlsruhe abgeschmettert worden! )
Aber man darf ja nicht sagen: Rechtsbruch oder Rechtsbeugung der Politischen Klasse werden inzwischen sogar vom Verfassungsgericht durchgewinkt!
Von Sarrazin will ich gar nicht anfangen: kaum jemand der Lautsprecher die ihn aller Aemter entheben eollten - und ja auch enthoben haben - dürfte sein Buch gelesen haben!
Unser Bundespraesident sollte sich öffentlich entschuldigen und zurücktreten!
Tja und was man sonst noch sagen darf und was nicht steht ja auch manchmal in der Zeit : http://www.zeit.de/meinun... da sind reichlich Kommentare auf diesen Erguss Herrn Gabriels gelöscht worden.
Dennoch bin ich froh das es (noch) nicht so weit wie in Russland oder der Türkei gekommen ist!
Sie finden also, dass auch das Verfassungsgericht korrupt ist, und nur Sie wissen, was das Gesetz sagt und will?
Ich finde es ja richtig, auch Urteile des Verfassungsgerichts zu kritisieren, aber dann bitte inhaltlich und nicht in Form einer Pauschalaburteilung.
Und ich nehme es niemandem übel sein Buch nicht gelesen zu haben. Es gibt keine Pflicht dazu. Meiner Meinung nach, nichtmal eine Notwendigkeit.
müsste ich es kaufen und würde damit nicht nur den Verlag und TS finanziell unterstützen sondern der Verbreitung des darin enthaltenen Schwachsinns noch Vorschub leisten. Also verlasse ich mich in diesem Fall auf die Zusammenfassungen in den Medien und vertraue darauf daß diese den Inhalt sinngemäß wiedergeben bzw. interpretieren.
Ich musste auch nicht "Mein Kampf" lesen um zu wissen daß es ein schreckliches Buch ist, obwohl auch dort die eine oder andere Wahrheit enthalten sein könnte.
Sie finden also, dass auch das Verfassungsgericht korrupt ist, und nur Sie wissen, was das Gesetz sagt und will?
Ich finde es ja richtig, auch Urteile des Verfassungsgerichts zu kritisieren, aber dann bitte inhaltlich und nicht in Form einer Pauschalaburteilung.
Und ich nehme es niemandem übel sein Buch nicht gelesen zu haben. Es gibt keine Pflicht dazu. Meiner Meinung nach, nichtmal eine Notwendigkeit.
müsste ich es kaufen und würde damit nicht nur den Verlag und TS finanziell unterstützen sondern der Verbreitung des darin enthaltenen Schwachsinns noch Vorschub leisten. Also verlasse ich mich in diesem Fall auf die Zusammenfassungen in den Medien und vertraue darauf daß diese den Inhalt sinngemäß wiedergeben bzw. interpretieren.
Ich musste auch nicht "Mein Kampf" lesen um zu wissen daß es ein schreckliches Buch ist, obwohl auch dort die eine oder andere Wahrheit enthalten sein könnte.
Liebe Zeit-Moderatoren (Altsprech: Zensoren), das lässt nichts Gutes ahnen.
Darf man nächstes Jahr nicht mehr alles sagen "Was man dieses Jahr noch sagen durfte"? Obwohl Ihr ja auch diese Jahr recht häufig von der Netiquette-Keule Gebrauch gemacht habt?
Viele von den Themen die hier Diskutiert werden, werden auch an den Unis in den Philosophieseminaren diskutiert. Die Debatten sind dort natürlich naturgemäß auf anderem Niveau. Aber das liegt zu einem großen Stück auch an einem respektvollen Umgangston. Da brüllt niemand durch den Raum irgendwelche Thesen. Man hört sich zu und stellt keine unhaltbaren Thesen auf.
Es ist daher meiner Meinung nach sinnvoll zu editieren wenn es ganz arg ausufert und das Niveau auf 9. Klasse herunterplumpst.
Das sage ich als jemand, der auch mal leidenschaftlich wird, und auch schon häufig editiert wurde.
PS: Als Zensur sehe ich das nicht. Die Zeit hat Hausrecht. Das ist ihre Internetseite, das respektiere ich.
Viele von den Themen die hier Diskutiert werden, werden auch an den Unis in den Philosophieseminaren diskutiert. Die Debatten sind dort natürlich naturgemäß auf anderem Niveau. Aber das liegt zu einem großen Stück auch an einem respektvollen Umgangston. Da brüllt niemand durch den Raum irgendwelche Thesen. Man hört sich zu und stellt keine unhaltbaren Thesen auf.
Es ist daher meiner Meinung nach sinnvoll zu editieren wenn es ganz arg ausufert und das Niveau auf 9. Klasse herunterplumpst.
Das sage ich als jemand, der auch mal leidenschaftlich wird, und auch schon häufig editiert wurde.
PS: Als Zensur sehe ich das nicht. Die Zeit hat Hausrecht. Das ist ihre Internetseite, das respektiere ich.
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