Verkehrsplanung : "Wir werden viel mehr zu Fuß gehen"

Der Autoverkehr bringe die Innenstädte "an die Grenze der Lebensfähigkeit", sagt der Verkehrsplaner Rothfuchs. Im Video erklärt er, wie Mobilität künftig aussieht.
Warum unsere Städte für Autos optimiert sind Der Stadt- und Verkehrsplaner Konrad Rothfuchs und Mario Bäumer vom Museum der Arbeit in Hamburg, über die Veränderung der Großstädte durch das Auto und wie humaner Verkehr in Zukunft aussehen könnte.

Das Automobil hat über die Jahrzehnte in den Städten einen Teufelskreis in Bewegung gehalten: Weil der Autoverkehr in den Innenstädten zunahm, zogen die Menschen in die Randbezirke – und fuhren dann mit dem Auto ins Stadtzentrum, verursachten dort mehr Verkehr, was erneut viele bewog, wegzuziehen.

Im Video berichten der Stadt- und Verkehrsplaner Konrad Rothfuchs und Mario Bäumer vom Museum der Arbeit in Hamburg, wie sehr das Auto die Städte verändert hat, von welchen falschen Prämissen die Stadtplaner in den 1950er Jahren ausgingen und wie sie sich humanen Verkehr der Zukunft vorstellen. Bäumer kuratierte für das Museum im vergangenen Jahr die Ausstellung Die Stadt und das Auto.

Heute stellt sich Konrad Rothfuchs zwischen 12 und 13 Uhr Ihren Fragen rund ums Thema Stadtplanung und (Auto-)Verkehr: Wie muss menschenfreundliche Mobilität in den Städten aussehen? Und welche Rolle soll das Auto dabei spielen? Diskutieren Sie hier im Kommentarbereich.

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Kommentare

132 Kommentare Seite 1 von 16 Kommentieren

#Echtzeit-Debatte mit Konrad Rothfuchs

Heute zwischen 12 und 13 Uhr stellt sich Konrad Rothfuchs Ihren Fragen rund ums Thema Stadtplanung und (Auto-)Verkehr: Wie muss menschenfreundliche Mobilität in den Städten aussehen? Und welche Rolle soll das Auto dabei spielen? Diskutieren Sie hier im Kommentarbereich.
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Nicht viel.

Aber es werden ja Radwege gebaut, also wird schon Geld in die Hand genommen. Warum dann nicht gleich richtig machen, das entlastet auch die Autofahrer. Wenn ich sehe, was für einen Murks Städte wie Frankfurt machen: Radweg auf die Straße gedruckt, Pfosten an den Bürgesteigrand. Wo sollen denn die Taxifahrer und Lieferanten halten ausser auf dem Radweg? Ärger vorprogramiert.

Aber solange Verkehrsplaner nur mit dem Auto unterwegs sind ...

Kleinwagen sind das Problem

"... Der Betrag könnte sich am Fahrzeugwert orientieren. Ist dieser in einer höheren Größenordnung, so werden es sich einige Menschen überlegen wirklich immer mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. ..."

Vielleicht sollte man den umgekehrten Weg gehen: Die große Anzahl der Kleinwagen verbannen und lieber ästehtisch anspruchsvolle Fahrzeuge a lá Ferrari und exotische Sportwagen wie McLaren F1 etc. in die Innenstädte lassen, damit sich die Augen auch weiden können und nicht durch langweilige Familienkutschen verschmutzt werden.