Autonomes FahrenGoogle plant eigenes Roboter-Taxi

Google will einem US-Medienbericht zufolge sein eigenes Auto entwickeln lassen. Hintergrund könnte der Aufbau eines Taxidiensts für Großstädte sein.

Kann man mit Google bald auch fahren? Einem Medienbericht zufolge entwickelt der Internetkonzern ein selbstfahrendes Auto, das vorrangig als Taxi genutzt werden könnte. Das schreibt der Technologie-Journalist Amir Efrati.

In den vergangenen Monaten hat der Konzern demnach mit Auftragsfertigern Gespräche über den Bau von Autos nach Google-Vorgaben geführt, unter anderem mit dem deutschen Zulieferer Continental. Googles Idee ist Efratis Informationen zufolge ein "Robo-Taxi", das autonom Fahrgäste abholen und an ihr Ziel bringen könne. Der Journalist, der zuletzt für das Wall Street Journal arbeitete, ist derzeit am Aufbau einer eigenen Publikation beteiligt.

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Die Pläne werfen ein neues Licht auf den Einstieg der Risikokapital-Tochter Google Ventures mit über 250 Millionen Dollar beim amerikanischen Edel-Taxidienst Uber. Bei der Firma kann man sich per Smartphone-App einen Oberklassewagen bestellen.

Ob Google tatsächlich ein eigenes Auto in Auftrag geben werde, sei aber noch nicht entschieden, schränkt Efrati ein. Der Internet-Konzern versuche parallel nach wie vor, etablierte Autobauer ins Boot zu holen.

Schon seit Jahren testet Google selbstfahrende Autos in den USA. Ursprünglich wurde die entsprechende Technik in das Modell Prius von Toyota eingebaut, zuletzt waren auch andere Wagen zu sehen.

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Leserkommentare
    • Gerry10
    • 24. August 2013 16:05 Uhr

    Abgesehen davon glaube ich nicht das sich viele Menschen finden die in ein fahrerloses Auto einsteigen.
    Sicher, das größte Risiko in einem Auto ist der Fahrer und ein Computer ist weder unvorsichtig noch abgelenkt und hält sich - wenn er dementsprechend programmiert ist - an die Verkehrsregeln.
    Aber ich glaube das es da einen psychologischen Faktor gibt denn man nicht unterschätzen sollte.
    Ich weis es gibt fahrerlose Züge, wie z.B. die Dockland Light Railway on London, aber die fährt auf Schienen und hat immer noch einen Menschen mit.
    Flugzeuge fliegen auch fast von alleine und trotzdem wollen wir wissen das da vorne Menschen sitzen.
    Ich denke beim Auto ist das nicht anders, zumindest für die breite Mehrheit...

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    Warum sollte im Stadt- oder Zubringerverkehr nicht auch ein Roboter fahren?

    Der Spaß liegt doch ganz woanders. Das kennt jeder, der sich mal mit computergestützten Hotlines herumgeärgert hat: Die Bestimmung des Fahrziels.
    Da kennt der Kunde das Ziel nicht so genau oder wird von der Maschine falsch verstanden. Was der Kunde im normalen Gespräch oft noch geradebiegen kann:"Oh, ich dachte die Straße x wäre in Richtung y, warum biegen sie jetzt nach z ab?", sollte etwas schwierig werden.

  1. Dieses vorzuschlagen, ist eine Probe des Unsinnes über den wirklichen Bedürfnissen, auf dem, was in einer Gesellschaft als Objektiv beabsichtigen sollte. Es kann die variable Energie und ihr Vorkommen nicht im biologischen System des Planeten vergessen. Es ist nur möglich, an automatisches öffentliche Beförderungsmittel zu denken. Dieser Weg die Bewegung der Massen wird beschränkt, und es wird Minimum die variable Energie. Diese Willenswirkung auffallend auf dem städtischen Design, der Verbesserung der Qualität von der Luft, der enormen Abnahme der Unfälle. Es ist notwendig, die digitalen Kommunikationen zu unterstützen, um die Verlagerung der Massen zu vermeiden, den ich viel mehr richtigem finde, wie ich es in diesen Artikeln freilege.
    Die Vorstellung der Freiheit ist in der Vorstellung dieser Leute falsch.
    http://viviendoenlarealid...
    http://viviendoenlarealid...
    http://viviendoenlarealid...

    http://viviendoenlarealid...

  2. Aber GOOGLE frißt am Ende alles.

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  3. Dann kennen "die Dienste" auch noch unsere Taxifahrten...

    Und mal ehrlich, nicht alles was technisch "cool" ist, muss auch sinnvoll sein, was sollen die Taxifahrer denn machen? Klar wird das jetzt nix flächendeckendes aber man darf ja mal in die Zukunft argumentieren..
    Also liebe Taxifahrer, haltet gegen Google die Nase in den Wind, zieht die Lederwesten aus, vertreibt den Schweißgeruch und einige könnten auch mehr die Landessprache lernen...dann hat das Robotertaxi keine Chance, denn das ausführlich Gespräch auf der Heimfahrt von der Party, dass gibt nur mit Euch und ohne Rückmeldung an den Geheimdienst ;-)

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    • -lupo-
    • 24. August 2013 19:44 Uhr

    die Gelegenheit genutzt und mal etwas über Taxifahrer gelästert.

    Machen Sie doch mal in einer beliebigen Stadt in D. einen Taxischein und fahren sie selbst mal ein paar Runden.

    Dabei werden Sie feststellen,
    dass das im Personenbeförderungsgesetz nichts darüber steht, wie gut ein Taxifahrer Deutsch kennen muss.

    dass es Fahrgäste gibt, die häufig schlimmer stinken als der übelrichendste Taxifahrer.

    dass es Fahrgäste gibt, die so dicht sind, dass sie k e i n Wort Deutsch mehr können, geschweige denn ihre eigene Adresse kennen.

    dass es Fahrgäste gibt, die Taxifahrer zum Steuerbertrug und Umsatzunterschlagung verleiten wollen.

    dass Fahrgäste gibt, die Taxifahrer ausrauben und sogar umbringen wollen.

    dass viele Taxifahrer ehrenamtliche Psychologen, Anwälte, Sozialarbeiter, Pfarrer, Politiologen, Philosophen oder Handwerker sind und noch weitere Dienstleisungen gratis erbringen, die sonst nicht angeboten werden.

    Ich bin selbst einigen Jahre in Frankfurt gefahren und bin freue mich für die ehemaligen Kollegen, wenn es bald ferngesteuerte Taxis ohne Fahrer gibt,

    denn den verbalen Müll den man sich oft im Taxi von Fährgästen (besonders von denen, die von der Party kommen) anhören muss, ist oft so schlimm, dass sich Taxifahrer wünschen, kein Deutsch zu können.

    Außerdem würden Sie vermutlich viele nette Leute kennen lernen und müssten sich Samstags nachmittags nicht auf Zeitonline herumtreiben ;-)

    • dp80
    • 24. August 2013 19:43 Uhr

    Was hier als News verkauft wird... das selbstfahrende Auto von Google ist schon seit Jahren im Gespräch.

    Von einem Google-Manager habe ich dazu mal gehört: Er glaubt nicht, dass das in absehbarer Zukunft kommt. Aber nicht, weil die Technik nicht verfügbar wäre, sondern weil die rechtlichen Voraussetzungen in keinem Land der Erde gegeben sind. Die Frage der Haftung ist ungeklärt: Wer zahlt bei einem Unfall - sei es durch technischen Defekt oder weil ein Kind vor das Auto springt? Google oder der "Fahrer"? Dabei ist egal, ob es nun als Taxi oder von jedermann verwendet wird.

    Weiterhin problematisch: Sobald auch nur EIN grösserer Unfall mit einem solchen autonomen Auto passiert, würden die Menschen sich sofort wieder davon abwenden. Mit normalen Autos passieren zwar noch viel mehr Unfälle, aber die Psychologie dahinter ist eventuell eine andere - ein Roboter ausgeliefert zu sein und nicht über sein eigenes Schicksal bestimmen zu können.

    Dazu sollte der Artikel mal ein Wort verlieren...

    3 Leserempfehlungen
    • -lupo-
    • 24. August 2013 19:44 Uhr

    die Gelegenheit genutzt und mal etwas über Taxifahrer gelästert.

    Machen Sie doch mal in einer beliebigen Stadt in D. einen Taxischein und fahren sie selbst mal ein paar Runden.

    Dabei werden Sie feststellen,
    dass das im Personenbeförderungsgesetz nichts darüber steht, wie gut ein Taxifahrer Deutsch kennen muss.

    dass es Fahrgäste gibt, die häufig schlimmer stinken als der übelrichendste Taxifahrer.

    dass es Fahrgäste gibt, die so dicht sind, dass sie k e i n Wort Deutsch mehr können, geschweige denn ihre eigene Adresse kennen.

    dass es Fahrgäste gibt, die Taxifahrer zum Steuerbertrug und Umsatzunterschlagung verleiten wollen.

    dass Fahrgäste gibt, die Taxifahrer ausrauben und sogar umbringen wollen.

    dass viele Taxifahrer ehrenamtliche Psychologen, Anwälte, Sozialarbeiter, Pfarrer, Politiologen, Philosophen oder Handwerker sind und noch weitere Dienstleisungen gratis erbringen, die sonst nicht angeboten werden.

    Ich bin selbst einigen Jahre in Frankfurt gefahren und bin freue mich für die ehemaligen Kollegen, wenn es bald ferngesteuerte Taxis ohne Fahrer gibt,

    denn den verbalen Müll den man sich oft im Taxi von Fährgästen (besonders von denen, die von der Party kommen) anhören muss, ist oft so schlimm, dass sich Taxifahrer wünschen, kein Deutsch zu können.

    Außerdem würden Sie vermutlich viele nette Leute kennen lernen und müssten sich Samstags nachmittags nicht auf Zeitonline herumtreiben ;-)

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Auskunft an NSA & Co.."
    • vyras
    • 25. August 2013 9:46 Uhr

    .... Allmachtsphantasien bzgl. des Wissens und der Neugier der Fa. Google dürften den meisten bekannt sein: "Wenn Du willst, dass Google etwas nicht weiß, was Du getan hast, solltest Du darüber nachdenken, es gar nicht erst zu tun."

    Mir sind die vielfältigen Aktivitäten des Google-Konzerns, sein Versuch, in möglichst viele relevante Lebensbereiche vorzudringen und die Menschheit überall zu beglücken, zunehmend unangenehm und suspekt.

  4. 8. Und...

    Und das Imperium wächst weiter. DIe Zukunft gehört Google, Microsoft, Apple und Co. Dies scheint unaufhaltsam. Die Menschheit wird in die Hände weniger Großkonzerne gelegt werden. Zu einem großen Teil ist es ja bereits so. Lange hat man dies kommen sehen.

    Sicher ist dies alles Skepsis. Solche Vorhaben fördern zunächst immer auch erst einmal die Infrastruktur. Gerade die gehört für mich aber in staatliche Hände.

    Eine Leserempfehlung

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, cwe
  • Schlagworte Google | Auto | Technik | USA
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