Rund 6.000 E-Autos wurden 2013 verkauft, verglichen mit den rund 2,95 Millionen insgesamt zugelassenen Neuwagen ist das wenig. Der Blick auf die absoluten Zahlen ist also ernüchternd, doch der Absatz der Stromer ist gegenüber dem Jahr davor kräftig gestiegen: 2013 wurden in Deutschland 90 Prozent mehr Elektroautos zugelassen als 2012.

Und auch 2014 dürfte sich der Trend verstärken, da sich das Angebot an E-Autos erweitert. Seit Spätherbst 2013 gibt es von BMW den i3, und in diesem Frühjahr bringt Volkswagen das meistverkaufte Modell Deutschlands, den Golf, in einer Elektrovariante auf den Markt. Doch schon jetzt können Interessenten aus einer ganzen Reihe von Modellen mit rein elektrischem Antrieb wählen. Wir stellen die gängigsten im Überblick vor.

Smart ed

Smart electric drive © Hersteller

Der Smart Electric Drive ist das günstigste der hierzulande erhältlichen E-Autos. Wobei günstig relativ ist: Der elektrifizierte Smart kostet 23.680 Euro, damit ist er immer noch mehr als doppelt so teuer wie der konventionelle Basis-Smart. Wer die Batterie mietet, zahlt einmalig knapp 19.000 Euro für den Smart ed und monatlich 65 Euro für den Akku.

Der 55 kW (75 PS) starke Elektromotor bringt den Kleinstwagen maximal auf 125 km/h. Smart gibt den Normverbrauch mit 15,1 kWh je 100 Kilometer an – allerdings hängt bei Elektroautos der Verbrauch stark von der Fahrweise und den Außentemperaturen ab. Demnach reicht eine Ladung maximal für 145 Kilometer. Der Akku ist in sieben Stunden an einer Steckdose oder in einer Stunde an einer Schnellade-Station aufgeladen.

VW E-Up

Volkswagen e-Up © Hersteller

Die Elektro-Version des Kleinstwagens VW Up kommt inklusive Batterie für 26.900 Euro. Zum Vergleich: Der Basis-Up mit Benzinmotor kostet 9.975 Euro. Den Antrieb im E-Up übernimmt ein 60 kW (82 PS) starker Elektromotor. Maximal sind damit 130 km/h möglich. Die Reichweite pro Akkuladung beträgt laut VW bis zu 160 Kilometer, das entspricht einem Normverbrauch von 11,7 kWh pro 100 Kilometer. An einer Schnellladestation lädt der E-Up in 30 Minuten auf 80 Prozent, an der Steckdose braucht er mehrere Stunden.

Mitsubishi i-MiEV, Citroën C-Zero, Peugeot Ion

Peugeot Ion © Hersteller

Die baugleichen Elektro-Kleinstwagen Citroën C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und Peugeot Ion stellen eine Leistung von 49 kW (67 PS) bereit. Damit erreichen sie eine maximale Geschwindigkeit von 130 km/h. Der Verbrauch nach dem Normfahrzyklus liegt bei 13,5 kWh je 100 Kilometer, Citroën gibt für seinen C-Zero einen etwas niedrigeren Wert (12,6 kWh) an. Der Akku reicht so für höchstens 150 Kilometer. Ist er leer, dauert die Ladezeit zwischen 30 Minuten (80 Prozent) und neun Stunden. Die Preise für den C-Zero und den Ion starten bei 29.393 Euro. Das dritte Modell im Trio, der Mitsubishi i-MiEV, kostet ab 29.300 Euro.