5. E-Bikes sind sauber!

In einem Pedelec steckt moderne Akku- und Motorentechnik. Lädt man den Energiespeicher mit Strom nach dem deutschen Mix auf, kommt man beim Radeln auf eine indirekte CO2-Emission von sechs Gramm pro Kilometer. Zum Vergleich: Kleinwagen kommen etwa auf 110 Gramm CO2 je Kilometer. Bei rein regenerativer Energie liegt die CO2-Bilanz fürs Akkuladen sogar bei null Gramm. Wer ein Pedelec mit einem 300 Wh großen Akku besitzt und damit täglich rund 20 Kilometer fährt, verbraucht in einem Jahr höchstens 60 kWh. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Business-Laptop kommt auf einen mehr als doppelt so hohen Jahresverbrauch, wenn er täglich acht Stunden in Betrieb ist.

6. Pedelecs machen gesund!

Gerade jetzt, im Herbst und Winter, lohnt sich der frühe Ritt, um unser Immunsystem nicht mit warmer und stickiger Luft in U-Bahn und Auto zu schwächen. Und auf dem Elektrorad werden die Gelenke beim Fahren stärker geschont als auf einem normalen Fahrrad – weil der Fahrer gleichmäßig unterstützt wird. Mit einem E-Bike wären die Zeiten vorbei, in denen wir auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn von Mitfahrern genervt sind oder auf dem Nicht-E-Bike unterwegs schweißüberströmt über mangelnde Fitness klagen.

7. E-Bikes sind cool!

Glauben Sie nicht? Probieren Sie es unbedingt aus! Die Begeisterung wird nicht ausbleiben, wetten? E-Biken macht Spaß, das Radfahren ist weniger anstrengend als vorher. Die Lässigkeit dieser Fortbewegung hat Erfolg: Im Jahr 2013 verkauften die Hersteller 410.000 E-Bikes und Pedelecs in Deutschland. Für dieses Jahr erwartet der Branchenverband ZIV einen Anstieg auf 450.000. Hier, im Land des Automobils. Wo Elektroautos bislang nur zäh vom Band laufen, entdecken immer mehr Bürger das unterstützte Fahrradfahren. Vielleicht auch, weil die Zukunft nicht nur surrt. Sondern auch sportlich sein will. Und Sie?