Reisende müssen auf Hauptstrecken der Deutschen Bahn im Norden und Osten Deutschlands mit Verspätungen rechnen. Grund sind dem Unternehmen zufolge Sturmschäden in Brandenburg und Niedersachsen. Betroffen seien derzeit vor allem die ICE- und IC-Verbindungen zwischen Hamburg und Hannover sowie zwischen Berlin und Wolfsburg – in beide Richtungen. Umgestürzte Bäume und Äste verursachten der Bahn zufolge Schäden an den Oberleitungen.

Züge von Hamburg nach Hannover werden demnach vorerst über Bremen umgeleitet. Passagiere sollten sich auf Verspätungen von mindestens einer Stunde einstellen. ICE- und IC-Züge zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Berlin und Braunschweig, weiter in Richtung Frankfurt am Main, werden über Wittenberge und Stendal umgeleitet. Dadurch ist für diese Züge mit bis zu 100 Minuten Verspätung zu rechnen. 

Wegen des Sturms mussten Rettungskräfte ausrücken. Der Polizei zufolge wurden im nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt zwei Menschen leicht verletzt, als ihr Wagen von einem Baum getroffen wurde. Auch in Köln erlitt ein Mann leichte Verletzungen, da ein Baum auf sein fahrendes Auto stürzte. Bauzäune, Schilder und Bäume wurden auch in Bayern umgeweht. In Hessen mussten einige Straßen gesperrt werden.