Mal rasen sie für den bloßen Kick schneller als erlaubt durch Städte, mal fahren sie besonders langsam durch Vororte und bepöbeln, Baseballschläger schwingend, Passanten: Bōsōzoku provozieren mit ihren oft illegal aufgemotzten Motorrädern in Japans Straßenverkehr. Die Bikes sind wegen der abgeschraubten Schalldämpfer meist laut und fallen durch Lackierung und Aufkleber auf. Seit die Polizei dank verschärfter Gesetze härter gegen Bōsōzoku vorgeht, ist die Zahl der Gruppen erheblich gesunken. Sie sind aber längst Teil der japanischen Popkultur.