Die US-Regierung erwägt, das Verbot von elektronischen Geräten wie Laptops im Handgepäck auch auf Flüge auszuweiten, die in Europa starten. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen, erklärte ein Sprecher des Heimatschutzministeriums. Laut der Nachrichtenagentur Reuters gilt die Ausweitung des Verbots als wahrscheinlich.

Einen Bericht der Nachrichtenseite The Daily Beast, wonach eine Ankündigung zu dem Verbot bereits am Donnerstag kommen könnte, wies das Heimatschutzministerium als falsch zurück. "Wenn es Änderungen gibt, werden wir das bekannt geben."

Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte ein Elektronikverbot im Handgepäck im März für Direktflüge von zehn Flughäfen in die Vereinigten Staaten verhängt. Alle acht betroffenen Länder befinden sich im Nahen Osten oder in Nordafrika. Verboten sind sämtliche Geräte, die größer als Mobiltelefone sind – also Laptops, Tabletcomputer, E-Book-Reader und Kameras. Die Geräte können jedoch im Gepäck aufgegeben werden, das im Flugzeugbauch verstaut wird. Großbritannien führte ähnliche Bestimmungen für Direktflüge aus dem Nahen Osten und Nordafrika ein.

Als Grund für die Verschärfung der Vorschriften gaben die Behörden Hinweise auf geplante Terroranschläge an. Demnach könnten Sprengsätze in größeren elektronischen Geräten versteckt werden.