Homosexuelle Streit um Adoptionsrecht
Vor rund zehn Jahren wurde die Homo-Ehe in Deutschland beschlossen. Kinder adoptieren hingegen dürfen Homosexuelle bis heute nicht. Katrin Göring-Eckhardt (Grüne) will das ändern.
In ihrer neuen Rolle als Präses der Synode der Evangelischen Kirchen in Deutschland forderte Katrin Göring-Eckhard ein volles Adoptionsrecht für Homosexuelle. Die Grünen-Abgeordnete, die gleichzeitig auch Bundestagsvizepräsidentin ist, schreibt in der Wochenend-Ausgabe der taz, ein volles Adoptionsrecht diene den Kindern. Deshalb fordert sie Rechtssicherheit im Unterhalts- und Erbrecht. Schließlich übernehmen beide Elternteile Verantwortung"
Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) widersprach umgehend. Für ihn wäre, wie er bereits früher deutlich machte, ein solches Adoptionsrecht nicht mit dem christlichen Menschenbild seiner Partei vereinbar. Unterstützung erhält die Grünen-Politikerin hingegen aus der FDP. "Kinder aus Regenbogenfamilien brauchen den gleichen Respekt und die gleiche Sicherheit wie alle anderen Kinder auch", sagte FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. "Spanien, Großbritannien und Schwede machten es vor."
Homosexuelle, die in einer Lebenspartnerschaft leben, besitzen seit acht Jahren das Recht der Stiefkind-Adoption. So kann ein Lebensgefährte ein Kind seines Partners, das aus einer vorherigen Beziehung stammt, als seines annehmen. In der jetzigen Diskussion geht es um Kinder, die nicht von einem der Partner abstammen. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hatte schon vor längerem angekündigt, Möglichkeiten für ein gemeinsames Adoptionsrecht von homosexuellen Paaren neu auszuloten. Ihr Haus wolle überprüfen, ob es dafür einen gesellschaftlichen Konsens gebe, sagte die Ministerin vor einigen Monaten.
- Datum 07.06.2009 - 16:56 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, mm
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Also ich möchte nicht, dass Kinder in einer hs Beziehung aufwachsen. Wie sollen die lernen, als Mann oder Frau zu leben später, woran sollen die sich orientieren? Als Junge zwei lesbische Stiefmütter als Eltern/Vorbild und deren Beziehung als Vorbild für ihn später. Wie soll das gehen? Die sollen nicht so tun, als wär das normal.
wenn du sie nicht anpaddelst, kannst du auch nicht untergehen (f.b.)
Lernt ein Mensch denn ausschliesslich von seinen Eltern, wie Männer und Frauen so sind?
Und.... so gut wie alle Homos sind doch von Heteros erzogen worden. Woran haben die sich denn orientiert?
Und... was ist normal? Verwechseln Sie das nicht vielleicht mit dem Wörtchen "mehrheitlich"?
Lernt ein Mensch denn ausschliesslich von seinen Eltern, wie Männer und Frauen so sind?
Und.... so gut wie alle Homos sind doch von Heteros erzogen worden. Woran haben die sich denn orientiert?
Und... was ist normal? Verwechseln Sie das nicht vielleicht mit dem Wörtchen "mehrheitlich"?
Ich finde es schade, dass selbst bei der Zeit das Wort "Homo-Ehe" benutzt wird. Dieses Wort ist einfach falsch, die eingetragene Lebenspartnerschaft ist rechtlich gesehen der Ehe nicht gleichgestellt, und eben diese Formulierung lässt Unterschiede und Diskriminierung vergessen.
Kinder können sich im Übrigen auch an anderen Personen orientieren, als den Elternteilen - so können auch Rollenbilder vermittelt werden. Oder wie sollte es sonst bei den Kindern alleinerziehender Mütter/Väter laufen?
Es gibt Studien darüber, dass das Aufwachsen bei homosexuellen Eltern Kindern nicht schadet. Und ich frage mich, was besser für ein Kind ist - im Heim aufzuwachsen oder bei Homosexuellen? Es gibt daneben ja auch durchaus genug Heterosexuelle, die mehr als schlecht mit ihren Kindern umgehen...
Lernt ein Mensch denn ausschliesslich von seinen Eltern, wie Männer und Frauen so sind?
Und.... so gut wie alle Homos sind doch von Heteros erzogen worden. Woran haben die sich denn orientiert?
Und... was ist normal? Verwechseln Sie das nicht vielleicht mit dem Wörtchen "mehrheitlich"?
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