Tunis (dpa) - Nach tagelangen blutigen Protesten in Tunesien hat der autoritäre Präsident Zine el Abidine Ben Ali die Regierung aufgelöst und Neuwahlen angekündigt. Das gab das tunesische Staatsfernsehen bekannt. Angesichts der blutigen Unruhen in Tunesien fliegen Reiseveranstalter deutsche Urlauber aus. Das Unternehmen Thomas Cook holt seine Kunden aus dem Mittelmeerland zurück und sagte neue Flüge ab. Die anderen großen Anbieter warten ab. Bisher sollen rund 80 Menschen bei den Unruhen gestorben sein.