Tunis (dpa) - Das Chaos in Tunesien ist mit dem Rückzug von Präsident Zine el Abidine Ben Ali nicht zu Ende. In der Hauptstadt Tunis dauern die Unruhen an. Der Bahnhof steht in Flammen, Supermärkte werden geplündert. Der geflohene Staatschef ist inzwischen in Saudi-Arabien eingetroffen. Er hatte vor dem Abflug ins Exil die Regierung abgesetzt und den Ausnahmezustand verhängt. Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi übt bis zu Neuwahlen das Amt des Interims-Präsidenten aus. Inzwischen sind die ersten Flugzeuge mit Touristen aus Tunesien in Deutschland gelandet.