Tunis (dpa) - Tunesien kommt auch nach der Flucht des zurückgetretenen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali nicht zur Ruhe. Aus der Hauptstadt Tunis wurde in der Nacht von chaotischen Szenen berichtet. Gebäude brannten, es kam zu Plünderungen. Auch ein Krankenhaus soll angegriffen worden sein. Helikopter kreisten über der Stadt. Reiseveranstalter flogen deutsche Urlauber in die Heimat aus. Ben Ali traf inzwischen in Saudi-Arabien ein. Vor dem Abflug ins Exil hatte er die Regierung abgesetzt und den Ausnahmezustand verhängt.