Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Lücken bei der Informationspolitik der Bundeswehr zum Tod eines jungen Soldaten in Afghanistan im Dezember eingeräumt. Der 21- Jährige sei durch Fremdeinwirkung gestorben, sagte der Minister im Bundestag. Aus der Waffe eines Soldaten löste sich demnach ein Schuss, der den Kameraden am Kopf traf. Der Sachverhalt sei von der Bundeswehr unvollständig wiedergegeben worden. Wegen laufender Ermittlungen nannte Guttenberg aber keine weiteren Details.