Berlin (dpa) - Die Bundesregierung bemüht sich bei den amerikanischen Behörden um Zugang zu einem Deutsch-Afghanen, der in Afghanistan verhaftet wurde. Das bestätigte Außenminister Guido Westerwelle. Zu Details wollte sich Westerwelle nicht äußern. Der Mann soll am 8. Januar im Haus seines Vaters in Kabul verhaftet worden sein. Er steht nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» offensichtlich unter Terrorverdacht. Der 23- Jährige soll an der Frankfurter Fachhochschule Bauingenieurswesen studiert haben.