Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Informationspannen in seinem Haus eingeräumt, sich in den Bundeswehr-Affären aber gegen den Vorwurf der Vertuschung verwahrt. Die Anschuldigungen seien «wie ein morsches Dachgebälk in sich zusammengebrochen», sagte er nach einer vierstündigen Sitzung des Verteidigungsausschusses. Die Opposition warf dem CSU-Politiker Dünnhäutigkeit und mangelnde Kooperationsbereitschaft vor. Die Grünen erwägen weiter eine parlamentarische Untersuchung der Vorfälle.