Kairo (dpa) - Mit aller Härte versucht Ägyptens Führung, die aufkeimenden Proteste gegen Korruption und soziale Ungerechtigkeit zu beenden. In der Nacht kamen bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Kairo und Suez drei Demonstranten und ein Soldat ums Leben. Die Regierungen in Washington und Berlin sowie die Europäische Union mahnen Präsident Husni Mubarak zur Besonnenheit. Unbeeindruckt von dem brutalen Durchgreifen der Sicherheitskräfte versammelten sich auch heute wieder Hunderte von Oppositionellen.