Nairobi (dpa) - Seit Weihnachten sind in Mittelnigeria bereits mehr als 200 Menschen Opfer religiöser Gewalt geworden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sprach von einer «Welle sinnlosen Tötens», die sich immer weiter auszubreiten drohe. Bei Bombenanschlägen in der Stadt Jos waren an Weihnachten mehr als 80 Menschen getötet worden. Seitdem wurden zahlreiche Vergeltungsmorde zwischen Christen und Muslimen verzeichnet.