Wellington (dpa) - Chaos und Panik in Neuseelands zweitgrößter Stadt Christchurch: Mindestens 65 Menschen starben bei einem heftigen Erdbeben. Die Behörden rechnen damit, dass die Zahl wahrscheinlich noch steigt. Bürgermeister Bob Parker sagte im Fernsehen, die Zahl der Todesopfer könne sich sogar verdoppeln. Dutzende Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. In der Innenstadt stürzten zahlreiche Bürogebäude und Geschäftshäuser ein. Das Beben der Stärke 6,3 ereignete sich am Mittag, als in der Stadt Hochbetrieb herrschte. Blutüberströmte Menschen liefen orientierungslos herum.