Berlin (dpa) - Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima spitzt sich eine Woche nach dem Erdbeben in Japan die Lage weiter zu. Unter Hochdruck versuchen Hilfskräfte und Mitarbeiter eine Kernschmelze zu verhindern.

Ein Rückblick - oft mit ungefähren Zeitangaben - aufgrund offizieller Angaben, Meldungen japanischer Medien und Berichten von dpa-Korrespondenten:

FREITAG, 11. März

14.46 Uhr Ortszeit (06:46 Uhr MEZ): Japan erlebt das schwerste Erdbeben seiner Geschichte. Experten geben die Stärke mit 9,0 an. Das Epizentrum liegt 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai im Meer.

16.00 Uhr (08.00 Uhr): Eine etwa zehn Meter hohe Flutwelle trifft die Ostküste, reißt Schiffe, Häuser, Autos und Menschen mit.

17.00 Uhr (09.00 Uhr): Die Lage in den Atomkraftwerken sei normal, erklärt Ministerpräsident Naoto Kan, die Anlagen seien automatisch heruntergefahren worden.

18.30 Uhr (10.30 Uhr): In einem Reaktor des AKW Fukushima Eins (Daiichi) fällt die Kühlung aus, im AKW Onagawa bricht ein Feuer aus.