Brasília (dpa) - Die internationale Staatengemeinschaft ist nach Worten von US-Präsident Barack Obama bereit, in Libyen einzugreifen, um die Gewalt gegen Zivilisten zu beenden. «Das libysche Volk muss beschützt werden», sagte Obama nach einem Treffen mit Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff in Brasília.

Die Staatengemeinschaft habe am Freitag einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende der Angriffe auf Zivilisten gefordert. «Unsere Koalition ist bereit zu handeln.» US-Außenministerin Hillary Clinton sei zu dem Treffen der internationalen Koalition aus europäischen und arabischen Partnern nach Paris geflogen, um darüber zu beraten, wie die Resolution des UN-Sicherheitsrates durchgesetzt werden könne. «Unser Konsens war stark und unsere Entschiedenheit ist klar: Das libysche Volk muss beschützt werden.» Solange die Gewalt gegen Zivilisten nicht aufhöre, sei die Koalition bereit zu handeln, und das mit Dringlichkeit.