Tokio (dpa) - Die Einsatzkräfte im japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben versucht, die besonders kritischen Reaktorblöcke 3 und 4 unter Wasser zu setzen. In beiden Reaktoren ist der Wasserstand der Abklingbecken für abgebrannte Kernbrennstäbe gefährlich niedrig. Das geht aus einem Statusbericht des Japanischen Atomenergieforums hervor. Block 3 stand 13 Stunden lang unter dem Beschuss von Wasserwerfern. Danach wurde auch Block 4 mit Wasser bespritzt. Die von Fukushima ausgehende Strahlung belastet Trinkwasser und Lebensmittel. In Kawamata wurde verstrahlte Milch festgestellt.