Guttenberg bestimmt den Aschermittwoch

Passau (dpa) - Beißender Spott und «Komm zurück»-Schilder: Die Plagiataffäre und der Rücktritt von Verteidigungsminister Karl- Theodor zu Guttenberg haben den Politischen Aschermittwoch in Bayern beherrscht. Unter lautem Jubel kündigte CSU-Chef Horst Seehofer an, alles dafür zu tun, dass zu Guttenberg rasch wieder politisch aktiv wird. Grüne, SPD und Linke hatten nur Hohn und Spott übrig. «Doktor ade, Minister ade, Glaubwürdigkeit ade», sagte Grünen-Chefin Claudia Roth. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier warf den Unionsparteien Verrat an bürgerlichen Tugenden vor.

Staatengemeinschaft will Libyern helfen

New York (dpa) - Die dramatische Lage in Libyen setzt die internationale Staatengemeinschaft unter immer größeren Handlungsdruck. Die USA und ihre europäischen Verbündeten erwägen nach einem Zeitungsbericht den Einsatz von Schiffen, um Hilfsgüter nach Libyen zu bringen und das Waffenembargo zu kontrollieren. Die großen Fraktionen im EU-Parlament dringen zudem auf die Einrichtung einer Flugverbotszone, die von Deutschland allerdings skeptisch gesehen wird. In Libyen kam es auch heute wieder zu erbitterten Gefechten.

13 Menschen bei religiösen Unruhen in Kairo getötet

Kairo (dpa) - Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen in Ägypten sind in der Kairoer Vorstadt Mokattam 13 Menschen getötet worden. Das berichtete das ägyptische Fernsehen unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Unter den Toten waren mindestens sechs koptische Christen und mindestens fünf Muslime, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Kairo mit. In den Krankenhäusern würden zudem 75 Muslime und 25 Christen wegen Verletzungen behandelt.

Arbeitgeber stellen Angebot für öffentlichen Dienst in Aussicht