Berlin (dpa) - Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 war Al-Kaida-Chef Osama bin Laden der «Staatsfeind Nummer eins» der USA. Der meistgesuchte Terrorist der Welt wurde jahrelang gejagt.

Oktober 2001: Am Tag vor ersten Luftangriffen auf Ziele in Afghanistan fordert US-Präsident George W. Bush die Taliban ultimativ auf, Bin Laden auszuliefern. Das US-Verteidigungsministerium bestätigt, dass eine kleine US-Einheit in Afghanistan nach ihm sucht.

November 2001: Die USA erhöhen das Kopfgeld auf Bin Laden von 5 Millionen auf 25 Millionen Dollar.

Dezember 2001: Im Höhlensystem der Bergfestung Tora Bora suchen US-Soldaten nach dem Terroristenchef. US-Spezialeinheiten dehnen die Suche am folgenden Tag auf Pakistan aus.

Februar 2002: Indien dementiert einen britischen Pressebericht, wonach britische und amerikanische Elitesoldaten Bin Laden im indischen Teil von Kaschmir suchen.

März 2002: US-Militärs beginnen eine neue Großoffensive in den Bergen nahe der Stadt Gardes in Ost-Afghanistan, wo hochrangige Al-Kaida-Mitglieder in Höhlenverstecken vermutet werden.

September 2003: Der pakistanische Innenminister Faisal Saleh Hayat sagt, durch die Festnahme von Al-Kaida-Kämpfern hätten sich Spuren ergeben. Der genaue Aufenthaltsort Bin Ladens sei zwar nicht bekannt, aber «die Schlinge zieht sich zu».