Warschau (dpa) - Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach ist nach Polen gereist. Zum Auftakt des zweitägigen Besuchs wollte die CDU-Politikerin am Abend Vertreter der deutschen Minderheit in Danzig treffen. Morgen will die 67-Jährige erstmals seit dem Kriegsende ihren Geburtsort in der Nähe des heutigen Gdynia besuchen. Die nationalkonservative Opposition in Polen kritisierte die Reise Steinbachs. In Polen stößt die BdV-Chefin seit Jahren vor allem wegen ihres Projekts eines Zentrums gegen Vertreibungen auf Ablehnung.