München (dpa) - Das Münchner Landgericht entscheidet heute über einen Antrag der Bayerischen Landesbank auf eine Vermögenssperrung ihres früheren Risikovorstands Gerhard Gribkowsky. Die BayernLB will damit Ansprüche in dreistelliger Millionenhöhe gegen den Manager sichern. Sie begründet ihre Forderung mit dem Desaster beim Kauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria. Der Vorstand habe das Verlustgeschäft verschuldet - weil er den Verwaltungsrat nicht ausreichend über die Risiken informiert hat. Die Staatsanwaltschaft bereitet gegen ihn unter anderem eine Anklage wegen Untreue vor.