Berlin (dpa) - Nach langem Koalitionsstreit werden die Anti-Terror-Gesetze nun um vier Jahre verlängert. Das gaben Innenminister Hans-Peter Friedrich und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bekannt. Die Hürden zur Anwendung werden aber erhöht - auch die parlamentarische Kontrolle wird verstärkt. Bei den Gesetzen geht es vor allem um Auskünfte, die die Nachrichtendienste etwa bei Banken und Fluggesellschaften über Terrorverdächtige abfragen können. Sie waren nach den Anschlägen vom 11. September 2001 beschlossen worden und bis Anfang 2012 befristet.