Karlsruhe (dpa) - Die Regelungen zur Berechnung des Elterngeldes verstoßen nicht gegen das Grundgesetz - auch wenn Eltern wegen der Betreuung eines vorangegangenen Kindes weniger Geld erhalten. Das entschied das Bundesverfassungsgericht. Die Berechnung verletze weder die Gleichberechtigung von Männern und Frauen noch den Schutz von Ehe und Familie. Das Elterngeld richtet sich nach dem Einkommen in den zwölf Monaten vor der Geburt eines Kindes. Nicht berücksichtigt werden hingegen Zeiten, in denen für andere Kinder Elterngeld oder Mutterschaftsgeld gezahlt wurde.