Dresden (dpa) - Im sogenannten «Schnitzel-Krieg» hat vor dem Amtsgericht Chemnitz der Prozess um die Größe der Essensportionen eines Lokals begonnen. Zwei Gastwirten aus dem vogtländischen Hammerbrücke bei Plauen wird von der Anklage Steuerhinterziehung vorgeworfen. Sie sollen statt einiger großer Portionen - wie offiziell angegeben - mehrere kleine verkauft und damit am Fiskus vorbei Geld verdient haben. Das Wirtspaar bestreitet die Vorwürfe und wirft dem Finanzamt vor, den Betrieb ruinieren zu wollen.