Santiago de Chile (dpa) - Nach dem Ausbruch des Vulkans Puyehue in den Anden im Süden Chiles hat die Regierung vorsorglich die Evakuierung von 3500 Menschen angeordnet. Sie werden in Notunterkünften untergebracht. Über dem Vulkan steht eine zehn Kilometer hohe Aschewolke. Der Ausbruch wurde von Erdbeben mit Stärken etwas über 4,0 begleitet. Der Wind trieb die Asche vor allem Richtung Osten nach Argentinien. Dort waren die Städte Bariloche und Villa la Angostura schon nach kurzer Zeit von einer mehrere Zentimeter dicken Ascheschicht bedeckt, berichteten Augenzeugen.