Santiago de Chile (dpa) - Nach dem Ausbruch des Vulkans Puyehue in den Anden im Süden Chiles sollen 3500 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Das sagte Vizepräsident Rodrigo Hinzpeter mit. Über dem Vulkan etwa 1000 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago stehe eine zehn Kilometer hohe Aschewolke, sagte Bergbauminister Laurence Golborne. Der Ausbruch wurde von Erdbeben mit Stärken etwas über 4,0 begleitet. Der Wind trieb die Asche vor allem Richtung Osten nach Argentinien. Zuletzt war der 2236 Meter hohe Vulkan 1960 aktiv geworden.