Brüssel (dpa) - Europa will nach den Anschlägen in Norwegen gemeinsam gegen Gefahren von Rechts vorgehen. Die EU-Innenminister haben die Themen Fremdenhass und Extremismus daher kurzfristig auf die Agenda ihres Treffens im September gesetzt. Norwegen ist als Nicht-EU-Land eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen. Die Minister der 27 EU-Staaten ringen gemeinsam mit Norwegen um eine «angemessene europäische Antwort auf die Ereignisse». Anders Behring Breivik hatte am Freitag bei zwei Anschlägen mindestens 76 Menschen getötet.