Polizei: Suche im Fjord wird fortgesetzt

Oslo (dpa) - Die Suche nach möglichen weiteren Opfern des Massakers von der Insel Utøya wird an Land beendet, im umliegenden Tyrifjord aber fortgesetzt. Die Behörden präzisierten frühere Angaben, wonach die Suche ganz beendet worden sei. Ob und wie viele Vermisste es über die bisher sicheren 68 Opfer hinaus gibt, will die Polizei nicht mitteilen. Nach Medienberichten wird nach dem Massaker noch eine Person vermisst. Die Polizei kommentiert das nicht.

Prozess gegen Attentäter erst im nächsten Jahr

Oslo (dpa) - Der Attentäter von Norwegen Anders Behring Breivik kommt erst im nächsten Jahr vor Gericht. Der Generalstaatsanwalt sagte, der Fall mit den zwei Terroranschlägen sei so umfassend, dass die Ausarbeitung einer Anklageschrift längere Zeit dauern werde. Die Anklage könne «frühestens zum Jahreswechsel» erhoben werden. Breivik hatte am letzten Freitag auf der Insel Utøya mindestens 68 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Sommerlagers für Jugendliche getötet. Vorher hatte er eine Bombe vor dem Osloer Regierungshochhaus platziert, acht Menschen starben bei einer gewaltigen Explosion.

Schuldenstreit immer dramatischer - Kraftprobe im Kongress

Washington (dpa) - Im US-Schuldenstreit beginnt die möglicherweise vorentscheidende Phase. Weniger als fünf Tage vor Ablauf der Frist für eine Anhebung des Schuldenlimits will das Abgeordnetenhaus über einen republikanischen Plan zur Lösung der Krise abstimmen. Wahrscheinlich morgen steht dann im Senat eine Abstimmung über ein gegensätzliches demokratisches Konzept an. US-Präsident Barack Obama glaubt weiter an einen Kompromiss. Gleichzeitig arbeitet die US-Regierung aber einem Plan für den Fall einer Staatspleite.

UN könnten Luftbrücke bald ausweiten