Sanaa (dpa) - Bei Gefechten zwischen der Armee und Stammeskämpfern sind im Jemen nach Regierungsangaben mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Demnach griffen bewaffnete Gruppen einen Armeeposten nordöstlich der Hauptstadt Sanaa an. Dabei seien 17 Soldaten und mindestens 23 Stammeskrieger getötet worden. Im Jemen gibt es seit Februar heftige Proteste gegen Präsident Ali Abdullah Salih. Der liegt seit einem Bombenattentat im Juni in Saudi-Arabien im Krankenhaus, weigert sich aber, die Macht aus der Hand zu geben.