Berlin (dpa) - Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner sieht das Ausufern von Facebook-Partys vor allem als Problem der Voreinstellungen bei dem sozialen Netzwerk. Forderungen nach einem Verbot führten nicht weiter, sagte sie der dpa. Das Ministerium will daher mit Facebook nochmal über das Problem sprechen. Eine junge Hamburgerin hatte aus Versehen ihre Geburtstagsparty über Facebook öffentlich angekündigt. 1600 ungebetene Gäste kamen und lösten einen Polizeieinsatz aus. Auch in weiteren Städten kam es zu «Facebook-Partys», bei denen die Polizei eingreifen musste.