Paris (dpa) - Das Museum für moderne Kunst der Stadt Paris zeigt die erste große Sonderausstellung seit dem Millionen-Kunstraub vor knapp fünf Monaten. Sie ist dem Graffitikünstler und Neoexpressionisten Jean-Michel Basquiat (1960-1988) gewidmet, der mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin starb.

Nach dem Diebstahl von fünf Meisterwerken im Mai - darunter Werke von Picasso und Matisse - hatten sich viele Leihgeber zunächst zurückhaltend gezeigt, weil sie sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Werke machten. Die 100 Gemälde und Zeichnungen stammen aus öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit. Basquiat zählt nicht zuletzt wegen der hohen Preise seiner Bilder zu den international bekanntesten Künstlern. Die Ausstellung dauert bis zum 30. Januar.

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