Moskau (dpa) - In dem umstrittenen zweiten Prozess gegen den Kremlkritiker und früheren Öl-Manager Michail Chodorkowski hat die Staatsanwaltschaft in Moskau einen Schuldspruch verlangt. Auch wenn Chodorkowski die Vorwürfe wegen Unterschlagung nicht einräume, so sei seine Schuld doch bewiesen, sagte die zuständige Staatsanwältin in ihrem Plädoyer vor Gericht. Sollten der bereits inhaftierte Ex-Yukos- Manager und sein Geschäftspartner Platon Lebedew zum zweiten Mal verurteilt werden, drohen ihnen je 22 Jahre Gefängnis.