Brüssel (dpa) - Deutschland bekennt sich klar zur neuen NATO- Raketenabwehr in Europa. Widerstand gibt es noch vom wichtigen Partner Frankreich. Das wurde nach Beratungen der NATO-Außenminister in Brüssel deutlich. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen ist aber optimistisch, beim NATO-Gipfeltreffen Mitte November grünes Licht für das Projekt zu erhalten. Mit dem Raketenschirm soll Europa gegen mögliche Bedrohungen geschützt werden, etwa aus dem Iran. Um Mittel freizuschaufeln, spart die NATO bei der Verwaltung. Die Zahl der Hauptquartiere wird von 11 auf maximal 7 verringert.