London (dpa) - Wenige Wochen nach ihrer Wiedervereinigung mit Robbie Williams hat die britische Band Take That einen Marathon von offiziellen Terminen begonnen.

Los ging es am späten Montagabend mit einer Preisverleihung in London, bei der Williams verriet, dass die fünf Musiker für längere Zeit zusammen bleiben könnten. «Ich freue mich auf die nächsten Jahre», sagte Williams bei der Vergabe der «Q Awards» in London.

Am Dienstagmittag hatten die fünf ehemaligen Teenie-Stars zu einer Pressekonferenz geladen. Es wurde erwartet, dass sie eine Dokumentation über ihre Wiedervereinigung und die ersten Wochen der gemeinsamen Arbeit vorstellen wollten.

Das neue Album mit dem Titel «Progress» erscheint am 19. November, die Single «The Flood» wird am 5. November in den Handel kommen. Es wird außerdem damit gerechnet, dass die Musiker demnächst Daten für eine Tour bekanntgeben.

Die Popgruppe gehörte in den 1990er Jahren mit Hits wie «Babe» oder «Pray» zu den erfolgreichsten Bands. Ihre Trennung hatte 1996 weltweite Hysterie unter Teenagern ausgelöst. 2005 hatten Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen wieder zusammengefunden.

Williams hatte sich zunächst zurückgehalten. Er hatte eine äußerst erfolgreiche Solokarriere hingelegt, sich dann aber wegen Drogenproblemen zurückgezogen. Mitte Juli hatte die Band die komplette Wiedervereinigung bekanntgegeben.