Berlin (dpa) - Die US-Rockband Kings of Leon ist mit ihrem Album «Come Around Sundown» auf Platz eins der deutschen Hitparade gestürmt. Mit ihrem fünften Studioalbum haben es die Musiker erstmals überhaupt in die deutschen Top-Ten der Album-Charts geschafft, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control mitteilte.

Auf Platz zwei steht ebenfalls ein Top-Ten-Neuling: Der Deutschrockband Frei.Wild aus Südtirol gelang der Chart-Erfolg mit «Gegengift». Verdrängt wurden dadurch Unheilig mit «Große Freiheit» von Platz zwei auf drei und Robbie Williams mit «In and Out of Consciousness: Greatest Hits 1990-2010» von der Spitze auf Rang vier.

Drei weitere Neueinsteiger schafften es mit neuen Platten auf Anhieb in die Top Ten: Shakira konnte sich mit «Sale el Sol» auf Rang sechs platzieren, Die Flippers schafften es mit «Es war eine wunderschöne Zeit» auf Platz acht, und direkt dahinter liegt Jazz-Trompeter Till Brönner mit seinem Pop-Album «At The End Of The Day».

In den Single-Charts regiert unterdessen die Langeweile: Auf der Eins hält sich der Song «Over The Rainbow» des vor 13 Jahren gestorbenen Hawaiianers Israel «Iz» Kamakawiwo'ole unverändert vor Rihanna mit «Only Girl (In The World)». Der beste Neueinsteiger liegt auf Platz 23: Bon Jovi mit dem Lied «What Do You Got?».