Berlin (dpa) - Nach einem erschreckenden Testergebnis der Stiftung Warentest zu giftigen Spielzeugen will die Bundesregierung handeln. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle forderte, die neue Spielzeugrichtlinie der EU nachzubessern. Kinder sollen so besser gegen gefährliche Chemikalien geschützt werden. Vor allem bei Chemiegrenzwerten gebe es noch Mängel, sagte Brüderle. Eine Expertengruppe will ab 8. November in Brüssel Verbesserungen prüfen. Die Stiftung Warentest hatte in mehr als 80 Prozent der untersuchten Spielwaren gesundheitsschädliche Stoffe entdeckt.