Jakarta (dpa) - In Indonesien geht die Suche nach weiteren Opfern der beiden Naturkatastrophen weiter. Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben und Tsunami trafen auf den abgelegenen Mentawai-Inseln westlich von Sumatra die ersten Boote mit Hilfspaketen ein. Mehr als 400 Menschen werden dort noch vermisst. Am Vulkan Merapi auf der Insel Java versuchen Sicherheitskräfte, Dorfbewohner von der Rückkehr in ihre teils zerstörten Dörfer abzuhalten. Die Gefahr eines weiteren Ausbruchs ist zu groß. Zusammen waren bei den Desastern am Montag- und Dienstagabend mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen.