Washington (dpa) - Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind möglicherweise über 6000 Vögel und 600 Meeresschildkröten getötet worden. Das geht aus Erhebungen der US-Regierung hervor. Über 2000 ölverschmierte Vögel wurden nach Beginn der Katastrophe im Frühjahr vor der US-Küste gerettet und gereinigt, 1246 von ihnen konnten nach einer Behandlung bisher wieder freigelassen werden. Die Katastrophe, die am 20. April durch eine Explosion auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» begann, war die schwerste bisher bekannte Ölpest weltweit.