Verstärkte Polizeipräsenz ist vielerorts sichtbar

Berlin (dpa) - Polizisten mit Maschinenpistolen, verstärkte Präsenz vor wichtigen Gebäuden: In vielen Städten Deutschlands sind die Reaktionen der Sicherheitskräfte auf die Terrorwarnung sichtbar. Der Berliner Reichstag wurde mit Absperrgittern besonders gesichert. In U- und S-Bahn wurden Fahrgäste gebeten, Verdächtiges zu melden. Der rheinland-pfälzische Innenministers Karl Peter Bruch sagte im SWR, die Sicherheitsbehörden hätten «konkrete Hinweise» auf Berlin, München und Hamburg, aber auch auf den Großraum des Ruhrgebiets als mögliche Anschlagsziele.

Verdächtiges Gepäckstück in Namibia gefunden

Wiesbaden (dpa) - Sicherheitskräfte in Namibia haben ein verdächtiges Fluggepäckstück sichergestellt, das nach Deutschland geschickt werden sollte. Beim Durchleuchten des Gepäcks wurden Batterien entdeckt, die über Kabel mit einem Zünder und einer laufenden Uhr verbunden waren. Das teilte das BKA mit. Es sei noch unklar, ob der Sprengsatz zündfähig gewesen sei. Das verdächtige Gepäckstück sollte auf einen Charterflug nach Deutschland mit dem Ziel München verladen werden. Die Passagiere wurden vor Abflug nochmals durchsucht, sie landeten nachts wohlbehalten in München.

Google Street View in Deutschland gestartet

Hamburg (dpa) - Der umstrittene Online-Straßenatlas Google Street View ist in Deutschland gestartet. In der Nacht schaltete der Internet-Konzern die Ansichten für Straßen in 20 Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München frei. Europachef Philipp Schindler sagte, Google habe in Deutschland so viele Zugeständnisse an Datenschützer und Politiker gemacht wie in keinem anderen Land. Vor dem Start hatten allein in den 20 Städten mehr als 244 000 Haushalte beantragt, ihre Häuser unkenntlich zu machen.

Griechische Regierung stellt Schock-Haushalt vor