Hamburg (dpa) - Der zuständige Datenschützer Johannes Caspar hat Google aufgefordert, die Fehler beim Verpixeln von Häusern möglichst rasch zu beheben. Eine Reihe von Bürgern habe sich bereits bei ihm beschwert, dass ihre Wohnhäuser trotz Widersprüchen nicht unkenntlich gemacht worden seien.

Das sagte Caspar der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. Im Moment lasse sich allerdings nicht sagen, ob es sich um eine signifikante Anzahl von Beschwerden handelt oder nur um einige Ausreißer. «Gemessen an der Zahl von fast einer Viertelmillion Anträgen scheint es bisher aber eine eher überschaubare Menge zu sein», sagte der Hamburgische Datenschutzbeauftragte. Er ist für Google zuständig, weil der Konzern seinen Deutschland-Sitz in der Hansestadt hat.

Google hatte am Donnerstag den umstrittenen Online-Straßenatlas Street View zunächst für die 20 größten deutschen Städte gestartet. Der Konzern habe in keinem anderen Land so viele Zugeständnisse an Datenschützer und die Politik gemacht, sagte Europachef Philipp Schindler.

Google Maps mit Street View