Berlin (dpa) - Der Name sagt es schon: Google Street View erlaubt einen Blick auf ganze Straßenzüge. Die Funktion ergänzt den Kartendienst Google Maps. Dort können Nutzer online klassische Karten und Satellitenaufnahmen abrufen.

Die Panorama-Aufnahmen für Street View sind sehr detailliert - der Internet-Konzern spricht von der «letzten Zoom-Ebene».

Für die Street-View-Ansicht muss der Nutzer den Kartendienst Google Maps (maps.google.de) aufrufen und einen Ort suchen. Ist Street View für den Ort freigeschaltet, ist am oberen Ende der Zoom-Leiste an der linken Seite der Karte ein gelbes Männchen zu sehen. Zieht man dieses mit der Maus auf die Karte, schaltet die Software auf die Straßensicht um.

Die Ansichten geben einen Blick auf die Straßen, wie sie auch im echten Leben zu sehen sind. Für die Fotos ließ Google Autos mit Spezialkameras die Straßen abfahren. Die einzelnen Bilder fügte das Unternehmen anschließend zu einem Panorama zusammen. Die Geräte waren auf einem Stativ in 2,50 Meter Höhe installiert. Daher gab es in Deutschland auch Kritik, die Autos könnten «über die Hecke in den Garten schauen».

Gesichter von Passanten und Kennzeichen von Autos macht das US- Unternehmen mit einer Software automatisch unkenntlich. Auch die Fassaden ganzer Häuser werden verwischt abgebildet, falls der Eigentümer oder ein Mieter Widerspruch gegen die Veröffentlichung eingelegt hat. Trotz vieler Datenschutz-Zusagen führten die Nahaufnahmen vor allem in Deutschland zu Protesten.

Der Dienst ist inzwischen für 25 Länder verfügbar. In den USA deckt er nahezu das ganze Land ab. In Europa gibt es Straßenansichten unter anderem von Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und Dänemark.